Montag, 19. Mai 2008

Bring- und Hol-Aktion

  • Wie erging es Ihnen bei der Auswahl der mitgebrachten Gegenstände?

Die einen hatten keine grosse Auswahl und mussten deshalb eine Weile suchen. Schwierig: Wertvolle Sachen wegzugeben. Deshalb etwas genommen, was früher einmal wertvoll für einen war. Andere wollten die Gegenstände sowieso verschenken und das war deshalb eine willkommene Aktion.

  • Nach welchen Kriterien wählten Sie ihre Gegenstände aus?

Sachen, die ich auch gerne hätte (Wert für die anderen) und Wert für einen selber. Dinge, die ich nicht mehr brauchte und auch in Zukunft ganz sicher nicht mehr brauchen werde. Ein Gegenstand war auch noch ungebraucht.

  • Nahmen Sie sie schweren/leichten Herzens mit? Warum?

Leichten Herzens, weil es nicht mehr gebraucht wird.

  • Was löste es bei Ihnen aus, durch den Gang zu gehen und eine grosse Anzahl Gegenstände, die eigentlich Ihren KollegenInnen gehörten, zur freien Mitnahme vorzufinden?

Am Anfang einige Mühe Dinge mitzunehmen, überrascht, was andere weggegeben haben; schönes Gefühl sich einfach bedienen zu dürfen. Am Anfang hat sich jemand nochmals daran erinnert nicht zu viel Krümpel mit nach Hause zu nehmen.

  • Vielleicht sind nicht alle Ihre Gegenstände an eine andere Person weitergegangen. Was empfinden Sie dabei?

Schade eigentlich, weil man sie noch brauchen hätte können. Nicht traurig, weil man es selbst sowieso nicht mehr brauchte.

  • Habe ich mehr gebracht als genommen? Oder umgekehrt? Und warum?

Entweder gleich viel genommen, oder weniger. Eine Person hat gar nichts genommen, weil sie nichts gebraucht hatte.

  • Wie könnte eine solche Bring- und Hol-Aktion in Ihrer Schulpraxis umgesetzt werden?

Könnte man gut machen, eher Unter- und Mittelstufe und nicht Kindergarten. Müsste man mit den Eltern besprechen und auch mit den Kindern thematisieren.

Montag, 12. Mai 2008

Eure Aktion

Liebe Gruppe
Ihr habt euch sicher angestrengt und einen schönen Batzen Geld für einen guten Zweck gesammelt. Leider wird mir der Zusammenhang eurer Aktion mit dem Thema Nachhaltigkeit nicht klar. Die Leute haben Geld für eure Musik gespendet, aber haben sie gewusst, wofür diese Aktion diente? Das wird aus eurem Bericht nicht klar.
C. Stucky

Dienstag, 6. Mai 2008

Handeln für eine nachhaltige Zukunft

Am Samstag, 3. Mai, trafen wir uns morgens in Chur, um Strassenmusik zu machen. Vorgängig holte Stefanie Büchel eine Bewilligung bei der Churer Stadtpolizei ein. Somit waren wir berechtigt, während zwei Stunden im Stadtzentrum Chur zu Musizieren. Wir mussten uns jedoch alle 30 Minuten um mindestens 200 Meter verschieben. Um nicht ganz unvorbereitet zu sein, übten wir zuvor noch eine Stunde einige Lieder ein.

Wir entschieden uns, das Geld der Hilfsorganisation „unanders“ zu spenden, welche sich für Familien mit schwer behinderten Kindern einsetzt.

Wir konnten sehr viele Eindrücke sammeln: Wir waren erstaunt, WER gespendet hat.

Es waren mehrheitlich nicht die reichen Schweizer mit den gefüllten Einkaufstaschen, sondern Familien (mit Kleinkindern), Senioren und Seniorinnen, sowie Erwachsene mit Migrationshintergrund. Jugendliche senkten meistens ihre Köpfe und eilten an uns vorbei.

Einige Personen fragten nach, ob wir das Geld wirklich spenden oder für eigene Zwecke verwenden. Nach den zwei Stunden haben wir 130 CHF Spendengelder erhalten. Es war für uns eine sehr freudige, interessante und neuartige Erfahrung.

Montag, 7. April 2008

Analyse einer Unterrichtseinheit - US Mäuse

Wir waren alle sehr gespannt, welche Bereiche der Nachhaltigen Entwicklung mit dem Thema "Mäuse"abgedeckt werden können. Die Gestaltung des Plakates ist sehr speziell, überhaupt nicht Gender-Gerecht und die Farbe (pink-rosa) finden wir sehr unpassend. Hingegen den roten Faden durch Mäusespuren darzustellen ist sehr originell.

1. Welche Teilkompetenzen einer BNE wurden mit der Unterrichtseinheit angestrebt?


Lernziel 1: Dieses Lernziel können wir nirgends gut einordnen. Es besteht kein grosser Zusammenhang zur Nachhaltigen Entwicklung, evtl. mit Punkt c5. (vgl. spezifische Kompetenzen)

Das Lernziel ist nicht direkt auf Nachhaltige Entwicklung ausgelegt, grosse Interpretationsmöglichkeit!

Lernziel 2: Auch dieses Lenrziel ist schwierig einzordnen, da es eher im Bereich der Sozialkompetenz ausgelegt ist, als im Bereich Nachhaltige Entwicklung.

Lernziel 3: Das dritte Lernziel ist ein typisch sachorientiertes Lernziel.

Lernziel 4: Dieses Lenrziel kann man besser einordnen als die bisherigen:
-> siehe b1; b4; b5

Lernziel 5: Dieses Lernziel ist sehr spezifisch und kann ganz klar in die Ziele der Nachhaltigen Entwicklung eingeordnet werden. -> siehe b1; g

Lernziel 6: Auch dieses Lernziel ist gut einzuordnen. -> siehe c1 &c2

2. Die Umsetzung welcher didaktischen Prinzipien wurde auf dem Plakat dokumentiert?

a) entdeckendes Lernen -> finden Spuren von Mäusen im Kindergarten, von welchen Tieren sind die wohl?

b) handelndes Lernen -> Kinder zeichnen Bilder von Mäusen und stellen Mäusefallen her, lernen Regeln im umgang mit Mäusen kennen und zeichnen diese auf, Fütterung der Mäuse wird zum Ämtli, etc.
c) Reflexionsorientierung -> Kinder denken über Vermehrungen nach und wo all diese Mäuse wohl sind
d) Vernetzung -> im gleichen Beispiel wird die Verbindung zu den Feinden hergestellt, welche alle diese Mäuse fressen

e) Zugänglichkeit ist klar gegeben

f) Auch die Partizipationsorientierung ist klar gegben durch Rollenspiele etc.

Wir finden das Plakat grundsätzlich gut und der Kidnergartenstufe angepasst. Es ist uns klar, dass man nicht zu komplex werden kann und eher mit Rollenspielen und auf der handlungsebene arbeitet.




Freitag, 4. April 2008

in der Natur

Ich bin schon immer ein grosser Freund der Natur gewesen und verbringe viel Zeit mit Spaziergängen im nahe gelegenen Wald oder einfach nur durchs Feld.

Während der letzten Woche war ich auch wieder im Wald und habe mich einfach mal etwas abseits des Weges hingesetzt und nur auf die Geräusche der Natur gelauscht. Am Anfang war alles ruhig, alle Vögel waren verstummt und man hörte kein Rascheln mehr im Gebüsch, da alle Tiere durch meine Anwesenheit verschwunden waren. Währen diesen paar Minuten fürhlte ich mich sehr alleine und auch etwas ausgeschlossen. Ich habe mich dann ziemlich ruhig verhalten und von meinem Platz aus alles beobachtet und betrachtet. Zu erst habe ich nur die Blätter gesehn und den erdigen Boden. Aber mehr und mehr habe ich gesehen, dass zwischen den Blättern ein reges teiben herrscht und Ameisen und Käfer und sonstiges Getier auf der Suche nach Nahrung sind. Mit der Zeit haben auch die Vögel wieder zu singen begonnen und es war schön, einfach mal nur zu lauschen und keine Autos oder sonstige Geräusche zu hören, die an die Zivilisation erinnern. Mit der Zeit habe ich dann immer mehr Tiere gesehen. Sie kamen immer näher. Wahrscheinlich haben sie mich gar nicht mehr richtig wahrgenommen oder einfach akzeptiert, dass ich da bin, denn ich hatte ja nichts furchteinflössendes gemacht und die Tiere auch nicht in Gefahr gebracht oder angegriffen. Ich konnte so die verschiedensten Vögel in unmittelbarer Nähe beobachten, wie die die Ameisen oder Käfer aufpickten, miteinander stritten oder Nestmaterial sammelten. Eine grosse Zufriedenheit breitete sich in mir aus und ich merkte gar nicht wie die Zeit verstrich. Ich fühlte mich nun richtig wohl und das Gefühl des Alleinseins war verschwunden. Ich fühlte mich akzeptiert und aufgenommen. Das machte mich glücklich. Das ganze Erlebnis wurde noch gekrönt, als ein Eichhörnchen von Baum zu Baum hüpfte und etwa 5 Meter von mir entfernt anfing, sich an einem Tannenzapfen zu schaffen zu machen. Ich versuchte, mich nicht zu bewegen damit ich es nicht verschäuchte. Ich weiss nicht, wie lange ich da sass und diesem Eichhörchen zuschaute. Aber es erfüllte mich mit Freude.

Auf dem Rückweg versuchte ich, diese Gefühle so lange wie möglich in mir zu behalten. Aber von der Höhe in der wir wohnen hatte ich eine gute Aussicht auf die Stadt Buchs und ein bedrückendes Gefühl überschattete alles. Ich sah den Kamin der Kehrrichtverbrennung qualmen und mir wurde wieder bewusst, dass eine solche Natur, wie ich sie eben erlebt hatte, nicht für immer so weiter exisiteren kann, wenn wir nichts unternehmen.

Mittwoch, 2. April 2008

letzte Rückmeldung

Liebe wielange-blogerinnen
Die Vorschläge von Otto Herz fanden Sie teilweise brauchbar, zu spüren war bei Ihren posts der hohe Respekt vor grösseren Projekten. Natürlich haben Sie als Junglehrerinnen am Anfang sehr vieles zu tun und zu planen, trotzdem haben Sie selber einige Mittel erwähnt, um Otto Herz' Vorschläge umsetzen zu können: klein anfangen, im Team arbeiten etc. Gut fand ich auch den Bezug auf ihre Praktikumsklassen, wo einige von Ihnen schon Umsetzungen erfahren haben (Jahresthema "Sorgfalt", Assembly).
Ihre Naturerlebnisse waren beeindruckend. In der Natur zu sein, löst doch spezielle Gefühle aus. Erwähnt wurden Gefühle wie Freiheit, Fröhlichkeit und Staunen. Vor allem, wen man in Megastädten wie Shanghai ist (wie viel Kerosin wurden auf diesem Osterflug verbraucht?), merkt man, was man an intakter Natur vermisst. Ich vermisse noch den letzten Beitrag von Pippolder!
C. Stucky

Samstag, 29. März 2008

Meine Beziehung zur Natur

Über Ostern war ich in Shanghai, China, einen Freund besuchen. Da hatte ich nicht die Möglichkeit eine Stunde an einem Platz zu sitzen und für mich zu sein, weil die grünen Plätze in der Stadt rar sind und weil wir natürlich immer unterwegs waren. Ich habe aber gerade die andere Seite gesehen, nämlich tausende Autos, viele Motorräder und Lärm überall. Das hat mich schon geschockt, weil da Tag und Nacht die Luft verpestet wird. Man hat mir gesagt, dass es dort 250'000 Taxis hat. Die Busse sind alt und rauchen schwarz hinten raus. Ich habe da schon unsere Felder und Wälder vermisst. Einmal sind wir zwischen fünf Hochhäuser in einem kleinen Park gesessen. Es hatte dort einen grösseren Teich, eine Brücke darüber und viele kleine Wege und einige Bäume um den Teich herum. Da man noch einen kleinen „Wasserfall“ eingebaut hatte, konnte man die Autos um die Hochhäuser herum nicht mehr hören. Das war schon entspannend. Der Lärm in der Stadt war sehr unangenehm, da ich mir das von zu Hause nicht gewohnt bin. Bei uns fahren etwa pro Stunde zwei Autos am Haus vorbei… Aber zurück zu Shanghai: Bezüglich des Lärms und der Abgase würde ich mich dort nicht wohl fühlen. Für mich brauche ich einen Ort, der Still ist. Wenn ich mich nach der Schule entspannen will, gehe ich einfach an die Luft, in die Natur und gehe spazieren. Das bringt mich auf andere Gedanken. Auch Leute, die in der Stadt leben, laufen zum Teil mit Mundschutz herum.
Ich sehe mich als Teil der Natur und deshalb möchte ich die Natur auch möglichst so erhalten, wie sie ist. Es käme mir nie in den Sinn, wenn ich beispielsweise im Wald bin, Abfall wegzuwerfen. Dieses Gefühl gegenüber der Natur sollten wir im Unterricht auch den Schülerinnen und Schülern mitgeben. Das finde ich wichtig und trägt auch der nachhaltigen Entwicklung bei.

Donnerstag, 27. März 2008

5. Natur & ich

Vor Ostern ging ich mit einer Freundin im Wald laufen. Die Sonne schien schon wie im Sommer, es war angenehm warm. Der Wald war bereits ganz grün, überall schossen Gräser und Blumen aus der Erde. Auf den Bäumen zwitscherten Vögel. Der Waldboden war mit Moos bedeckt.

Wir liefen durch den Wald, immer wieder hielten wir an und bestaunten die Natur. Gegenseitig wiesen wir auf die Schönheit des Waldes hin. Es viel mir auf, dass es schwer ist, die Wunder der Natur in Worte zu fassen. Der Blick auf kleine Weiher und Bäche war einfach unbeschreiblich.


Plötzlich wies meine Freundin auf einen Baum. Dort hatte sie ein niedliches Eichhörnchen entdeckt. Es hatte einen weissen Bauch und schaute uns an. Nach einer Weile sprang es den Baum hinunter und verschwand im Wald. Wir sahen auch Enten und Fische.

Doch auch in dieser Idylle erlebten wir die Werke des Menschen. An einem Ort führten dicke Tracktorspuren in den Wald. Der Erdboden war aufgewühlt, Äste und kleine Bäume geknickt. Ausserdem hörten wir neben dem Zwitschern das Vorbeifahren der Autos auf der nahe liegenden Autobahn.

Es ist schade, dass wir nicht besser auf die Natur achten. Wir plündern sie aus, damit wir im Luxus leben können. Wir sollten öfters in die Natur gehen, denn es ist ein Erholungsgebiet, dass und Kraft für den stressigen Alltag geben kann. Auch mit unseren zukünftigen Klassen ist es wichtig, den Wald zu besuchen, damit die Kinder lernen, die Natur zu schätzen und zu schützen.


Bilder:

http://www.cyberclimber.de/bergnews/bildschirmhintergruende/laaer-wald.jpg

http://www.indymedia.ie/attachments/feb2007/lismullin_wood.jpg

Accessed: 27.03.08

Dienstag, 25. März 2008

Naturbegegnungen

Vor den Ostern und noch vor dem Schnee ging ich im Wald Rad fahren. Es ist eine selten befahrene Strasse, teils sind es Naturstrassen. Ich war so zu sagen alleine auf weiter Flur, nur ich und die Natur. Die ersten Blumen blühten am Wegrand, vor allem Schneeglöckchen und blau-violette Blumen, die ich jedoch nicht mit Namen benennen kann.

Die Bäume trugen keine Blätter, jedoch hatten einige Pflanzen schon Sprosse, aufgrund des überdurchschnittlich warmen Wetters in den vergangenen Wochen. Ich befürchte, dass diese durch den abrupten Wetterumbruch verfroren sind. Diese starken Wetterwechsel verursachen wir. Einerseits finde ich es sehr schön, wenn es so warm ist, aber für die Natur ist es bestimmt nicht gut.

Immer wieder atmete ich die reine Bergluft ein, die herrlich nach Wald duftete. Ein Gefühl von Freiheit kam in mir hoch.

Immer wieder kam ich an kleinen und grösseren Bächen vorbei. Das laute rauschen des Wassers übertönte alle anderen Geräusche.

Ich hörte dem Vogelgezwitscher aufmerksam zu. Es hörte sich an, wie wenn sie miteinander verteilt auf die Bäume sprechen würden. Mir wurde bewusst, dass ich das Vogelgezwitscher im Winter sehr vermisst habe. Das rege „Sprechen“ stimmte mich fröhlich aber auch nachdenklich. Denn wir zerstören den Lebensraum der Tiere. Wo sollen die Vögel ihre Nester bauen, wenn wir alles abholzen?

Ich merkte, dass ich nur ein winzig kleiner aber trotzdem ein wesentlicher Teil der Natur bin. Wird die Natur zerstört, können wir Menschen auch nicht mehr Leben.

Freitag, 14. März 2008

Agenda 21 - Genialität oder Utopie?

Ehrlich gesagt fühle ich mich nach dem Lesen dieses Textes ein wenig überfordert... Zum Einen klingt alles super und toll und man denkt, ja, eigentlich sollte das wirklich möglich sein. Aber zum Anderen sieht man auch den Aufwand, mit dem die ganze Sache betrieben wird. Und mit diesem würde ich mich etwas überfordert fühlen. Ich finde es schon anstrengend genug als Neueinsteigerin im Lehrberuf. Da würde ich es mir nicht zutrauen, schon ein solches Projekt zu starten.

Aber ich finde den Grundsatz "jeder kann von jedem lernen" lobenswert und dies ist ein Ansatz, den ich bestimmt umsetzen möchte. Nur nicht gerade von Anfang an in diesem grossen Ausmass sondern im Kleinen angefangen.

Ich finde auch gut, dass der Text eine Art Anleitung ist, wie man dieses Ziel erreichen kann. Da geht er vom Fachunterricht, Fachübergreifendem Lernen und Arbeiten, Assembly bis hin zu öffentlichen Präsentationen, der Nachhaltigkeitsaudit im "Haus des Lernens" und dem Zusammenwirken von Schule und ausserschulischen Partnern. Es regt an zum Weiterdenken und es macht einem bwusst, was man wirklich alles tun könnte. Wenn dann alle mitarbeiten wollen. Aber ich denke, dass ist nicht so das Problem.

Sehr sinnvoll finde ich auch die Idee mit der Lernkiste für Lehrpersonen. Die von der AGENDA 21 vorgeschlagenen Themen sind wirklich sehr komplex und können sehr umfangreich behandelt und ausgeschöpft werden. Da ist es nicht nur eine Erleichterung, sondern auch eine ungemeine Bereicherung, wenn alle Lehrpersonen des Schulteams sich mit einem Thema auseinander setzen. Denn jede und jeder hat wieder andere Ideen zur Umsetzug oder Ansichten. Auch die verschiedenen Ressourcen und das Hintergrundwissen kann so zusammengetragen werden. Es wäre ja pure Zeitverschwendung, wenn sich jede Lehrperson Tage-, ja sogar Wochenlang in ein bestimmtes Thema einlesen müsste. -> gemeinsam ist besser als einsam!!

Auch die Idee mit der Assembly hat mich hellhörig gemacht. Die Schüler und Schülerinnen können so sinnvoll in den Unterricht einbezogen werden. Wieso muss immer die Lehrperson den Kindern diese Themen beibringen? Ist es nicht viel ergibiger, die Kinder in Gruppen Teilthemen erarbeiten zu lassen, welche sie dann einander präsentieren können? Die Lehrperson ist etwas entlastet und die Kinder sind viel mehr bei der Sache und lernen nicht nur das Sachwissen zum Thema, sondern sie üben sich in vielen verschiedenen Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Kommunikation etc.

Alles in allem finde ich die Idee der Agenda 21 super, man muss sich aber bewusst sein, dass man klein anfangen sollte. Ausbauen kann man immer noch mit der kommenden Zeit und Erfahrung.

-> Der Grundgedanke dabei ist entscheidend!!

Mittwoch, 12. März 2008

Agenda 21, Text von Otto Herz

Im Text „Agenda 21 und globale Partnerschaft“ von Otto Herz sind folgendes die Hauptthemen: Fachunterricht, Fächerübergreifendes Lernen und Arbeiten, Assembly (schulinterne Versammlung der Schulgemeinde), öffentliche Präsentationen, Nachhaltigkeitsaudit im „Hause des Lernens, Schule und ausserschulische Partner wirken zusammen, Schulprogramme und internationaler Projekttag.

Ich denke, dass es sehr schwierig ist als Neueinsteiger im Beruf ein solch umfassendes Projekt einzuführen. Otto Herz spricht an, dass man im Team solche Themen gemeinsam erarbeiten kann. Das finde ich eine tolle Idee. Er hat dazu das Beispiel des Themas Wasser erwähnt. Denn wenn eine Lehrperson aus dem Team beispielsweise das Thema Wasser mit den Schülerinnen und Schülern behandelt, könnten die Unterlagen für andere Lehrpersonen aus dem Team bereitgestellt werden. So können die Unterlagen immer weiter entwickelt werden und schlussendlich profitieren alle davon. Wenn man dann viele überarbeitete Themen hat, wird man kompetenter in diesem Thema.

Otto Herz erwähnt in seiner Arbeit die „Kinderagenda“. Zuerst habe ich gedacht, dass das eine Vereinfachung der Agenda 21 sei, aber im Internet habe ich dann gefunden, dass 2004 in Budapest die „Kinderagenda“ als 4. Europäsche Konferenz unter dem Titel „The Future for our Children“ abgehalten wurde. Dort wurde ein Aktionsplan erarbeitet.

Toll finde ich die Assembly, die schulinterne Versammlung aller Schülerinnen und Schüler und den Lehrpersonen. Das habe ich im Praktikum auch schon gesehen und fördert den Austausch unter den Klassen sehr. Gemeinsame Probleme oder Ideen werden angesprochen, diskutiert und eine Lösung wird gefunden. Das wäre auch eine gute Sache, die man im Team gemeinsam angehen kann und die ich sinnvoll finde.

Ich finde die Agenda 21 eine gute Sache, die man in irgendeiner Form umsetzen sollte. Ich denke aber, dass das eine Angelegenheit ist, die man im Team besprechen und angehen muss. Alleine würde ich mir das nicht zutrauen.

4. Agenda 21

Ehrlich gesagt war ich sehr kritisch gegenüber dem Projekt „Agenda 21“. Jetzt, da ich mehr darüber weiss sehe ich, dass es viele Aspekte hat, die umsetzbar wären. Dennoch muss betont werden, dass es eine Vision ist. Als Neueinsteiger in unseren Beruf wäre es unmöglich, neben der Unterrichtsplanung etc. noch ein solches Projekt auf die Füsse zu stellen. Andererseits hat es gute Ansätze, die ich schon im ersten Jahr umsetzen kann und werde. So zum Beispiel die M&U - Themenwahl. Da der Lehrplan sehr offen ist, finde ich es sehr schwierig, ein gutes Thema zu finden. Im Artikel von Otto Herz sind viele Themenvorschläge vorhanden, die umsetzbar und vor allem auch sinnvoll sind. Auch die Realbegegnung ist sehr wichtig, die Kinder lernen viel mehr. Ein für die Umwelt sinnvolles Thema ist für die Kinder sehr motivierend, da sie merken, dass SIE etwas ändern können.

Ein Gedanke, der mich nachdenklich gestimmt hat, ist die Aussage, dass sich viele Schulen als Opfer von Umständen fühlen und nicht als Gestalter von Geschichte. Es ist wahr, dass wir vor allem alle Probleme einer Schule sehen („so viele AusländerInnen, Hyperaktive...“). Es wäre schön, wenn die ganze Schule (und die Eltern) miteinander an einem Ziel arbeiten könnten. Ich glaube, dann würden viele Probleme in den Hintergrund treten. Doch leider ist so eine Zusammenarbeit höchst selten. Schon das Lehrerteam ist sich oft nicht einig, es wird „hinten herum“ übereinander gesprochen usw. Es wäre schön wenn alle den Strick in die gleiche Richtung ziehen könnten, dann wären gewaltige Projekte realisierbar.

Dienstag, 11. März 2008

Umsetzung von Nachhaltigkeit in der Schule

Der Artikel von Herrn Herz fand ich sehr idealtypisch. Jedoch werden darin auch sehr gute und ausgefallene Ideen vorgeschlagen, die mehr oder weniger in der Schule umgesetzt werden können. Die Schule als Institution ist sehr gut geeignet um solche Themen zu behandeln, denn unser "Publikum" ist sehr gross. Die Kinder und wir gestalten unser Leben auf der Welt mit.

Beim Lesen des Artikels wurde mir bewusst, dass es wirklich nicht ausreicht einen Projekttag einmal im Schuljahr zu machen. Nachhaltige Entwicklung geschieht über längere Zeit und nicht von heute auf morgen. Deshalb erachte ich das Schulprogramm als einer der zentralsten Aspekte, den Herz nennt. Die gesamte Schule und das Lehrerteam muss sich überlegen, was sie erreichen will. Man versucht dann diese Ziele während einer bestimmten Zeit zu erreichen. Ich weiss, dass eine Praktikumsschule das Jahresthema Sorgfalt aufgenommen hat und diesbezüglich auch versucht hat, globale Aspekte einzuflechten.

Theater zu veranstalten finde ich persönlich auch eine sehr gute Idee, weil man auch die Öffentlich damit erreichen kann. Die Idee mit den Schuafenstern sehe ich kritisch. Dahingegen sind Versammlungen aller Klassen und Diskussionen über nachhaltige Entwicklung als sinnvoll an. Auch Experten einzuladen, die den Schülerinnen und Schülern Auskunft geben können, sind sehr wichtig. Als sehr witzig und originell betrachte ich die Stapelung von Müll in einer Röhre auf offener Strasse. Diese Idee würde ich in meiner Schule unbedingt umsetzen wollen.

Rückmeldung zu Ihren bisherigen posts

Liebe Gruppe "wielange"
Eigentlich wüssten wir alle ja, wie wir uns nachhaltiger verhalten sollte, aber da spielen eben grosse Gegenkräfte mit, die dies verhindern: Sie haben die Bequemlichkeit in Ihren ersten posts genannt, den Zeitdruck, die schlechten ÖV-Fahrpläne und anderes mehr. Trotzdem werden wir nicht umhin kommen, diese Gegenkräfte immer stärker zu überwinden, wenn wir unseren Kindern eine gute Zukunft ermöglichen wollen.
Zum zweiten Wochenimpuls haben Sie verschiedene Beispiele der Nutzung alternativer Energien aus Medienberichten aufgezeigt. Gefreut hat es mich auch, dass einige von Ihnen bei der kritischen Prüfung solcher Energien das Nachhaltigkeitsdreieck angewendet haben.
Anhand der verschlungen Wege verschiedener Produkte haben Sie zum dritten Wochenimpuls eindrücklich gezeigt, wie stark vernetzt und globalisiert unsere Welt ist und welche Folgen negative Produktionsbedingungen auf Menschen haben können. Ich fand den Hinweis gut, dass wir bei solchen Analysen häufig den sozialen Bereich des Nachhaltigkeitsdreiecks vergessen.
C. Stucky

Freitag, 7. März 2008

Vernetzungen im Alltag - Was tragen wir eigentlich?

Am Mittwoch war ich einkaufen. Dabei lief ich an einem Kleiderladen vorbei und konnte nicht widerstehen…. Tja, die Frauen :)

Als ich mich dann zuhause mal an den Laptop setzte und den Wochenimpuls las, kam mir das gleich in den Sinn und ich untersuchte mal meinen Kleiderschrank. Viele Dinge habe ich in einem Geschäft eingekauft, wo die Kleider günstiger sind, als „normal“. Wer nicht viel Geld hat kann halt auch nicht viel ausgeben… Auf jeden Fall habe ich mir mal angesehen, woher die Kleider eigentlich kamen. Da stand z.B.: Made in Cambodia, Made in China, Made in Turkey, Made in Indonesia, Made in Poland, Made in Romania, Made in Ukraine…

Diese Kleider sind wahrscheinlich durch Hände von Menschen gegangen, die so wenig Geld damit verdienen, dass sie kaum davon leben können. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass sie durch Kinderhände gegangen sind, obwohl sich in meinem Innern alles gegen diesen Gedanken wehrt.

Aber zuerst mal der Reihe nach.
Als erstes muss das Rohmaterial vorhanden sein. Dazu habe ich in Wikipedia etwas nachgeforscht. Der Anbau von Baumwolle ist in vielen Entwicklungsländern die Lebensgrundlage von Bauernfamilien. Der Anbau ist nicht all zu schwer und die Pflanzen sind sehr widerstandsfähig. Aber die ernte und die Verarbeitung ist mühsam, da die Bauernfamilien in den Entwicklungsländern nicht genug Geld haben für Maschinen und deshalb die Baumwolle von Hand pflücken müssen. Die grössten Produzenten von Baumwolle sind China, USA und Indien. Dann kommen mit weit weniger Anteil Pakistan, Brasilien, Usbekistan und Westafrika. Dann wird die Baumwolle weiter transportiert und zu Stoff weiterverarbeitet. Dieser Stoff wird wieder weiter transportiert in alle möglichen Länder, um dort zu Kleidungsstücken weiterverarbeitet zu werden. Nur schon allein diese Transportkosten wären sehr hoch. Dazu kommt noch die Arbeit von den Menschen, welche die Baumwolle geerntet haben, diese gesponnen und schliesslich zu Stoff verarbeitet haben. Ganz zu schweigen von den Menschen, welche die Kleider dann hergestellt haben. Also durchläuft ein Kleidungsstück aus der Türkei etwa 4 – 5 Stationen, bis sie endlich bei uns in einem Kleidergeschäft landen. Und dann kosten sie weniger, als den Stoff alleine, den man in der Schweiz kaufen müsste, um ein solches Kleidungsstück herzustellen.


Eigentlich würde man es ja wissen… Nur ist man es sich beim Kauf selber nicht immer bewusst. Erst wenn man sich dann Gedanken darüber macht. Man bekommt dann schon ein schlechtes Gewissen und denkt, ja, Kleider haben halt schon ihren Preis. Wenn man nur schon schaut, was der Stoff selber in einem Stoffladen kosten würde. Das habe ich mir nämlich auch mal angeschaut und verglichen. Wenn ich mir nur den Stoff für eine Jeans z.B. kaufen würde, dann würde ich schon mehr bezahlen, als eine fertige Jeans in einem Kleidergeschäft kostet. Ich hätte dann aber erst den Stoff und müsste mir die Jeans noch selber zusammen nähen. Das war schon etwas erschreckend. Denn beim Preis der fertigen Jeans sind ja nicht nur der Stoff dabei, sondern auch die Arbeit und der Weg. Und der war ja eben nicht immer kurz.

Mittwoch, 5. März 2008

Stationen einer Banane

Heute war ich einkaufen. Ich hatte Lust auf Bananen, eine meiner Lieblingsobtsorten. Fast täglich verzehre ich und wahrscheinlich viele andere Menschen auf dieser Welt Bananen. Doch welchen Weg macht sie vom Anfang bis zum Schluss?

Mehr als 80% des europäischen Bananenimports stammen aus Lateinamerika und der Karibik. Diese Länder sind massgeblich vom Bananenexport abhängig, weil dieser einen grossen Anteil der Exporteinkünfte ausmacht.

Die Bananenstaude muss zuerst von Arbeitern auf der Plantage angepflanzt werden. Es werden also nur Bananen auf dieser Plantage angebaut, so diese als Monokultur bezeichnet wird. Dadurch muss übermässig viel Pflanzenschutzmittel durch die Arbeiter gespritzt werden, wodurch das Feld danach vergiftet und gesperrt ist. Die Arbeiter haben meist keine Schutzmasken und müssen unter miesen Bedingungen arbeiten. Der Lohn ist sehr niedrig. Wenn eine Banane das Max Havelaar-Gütesiegel besitzt, wird gewährleistet, dass mehr Geld in das Herkunftsland fliesst als es bei anderen der Fall ist. Dadurch können die Arbeiter besser entlöhnt werden.

Die Bananen werden dann grün geerntet, verpackt und danach zu einem Hafen gebracht. Dort werden die Bananen auf Schiffe verladen und ins Importland transportiert. Auf den Schiffen werden sie konstant gekühlt. Beim Zielhafen angekommen, entladen Arbeiter die Bananen und bringen sie in so genannte Bananenreifereien. Die Angestellten, Reifer, sorgen durch Zugabe des Gas Ethen, dass die Bananen reifen. Wenn der Reifeprozess weitestgehend abgeschlossen ist, werden die Bananen mit Lastwagen in das jeweilige Land/den jeweiligen Ort transportiert.

Angestellte der Supermärkte laden diese ab und bringen sie in den Laden zum Verkauf. In direkten Kontakt komme ich nur mit der Verkäuferin. Jedoch beeinflusse ich mit meinem Konsum auch die Bedingungen in den Herstellerländern. Deshalb achte ich darauf, Max Havelaar-Bananen zu kaufen. Die Banane ging schon durch x-Hände bevor ich sie verzehre. Dafür ist der Preis relativ niedrig. Eigentlich müssten Bananen viel teurer sein, wenn man bedenkt, dass so viele Leute ihren Lebensunterhalt daraus finanzieren müssen.

Dienstag, 4. März 2008

3. Vernetzungen: Der Weg des Olivenöls

Täglich konsumieren wir viele Nahrungsmittel und wir überlegen uns nicht, woher sie kommen und welche Arbeit dahinter steckt.

Ich möchte den Weg des Olivenöls verfolgen, von der Herkunft bis in meinen Mund. Das Olivenöl, das ich z.B. mit meinem Salat esse, kommt aus Griechenland. Die Reise beginnt also in Griechenland, an einem Olivenbaum.

Der Olivenbaum musste zuerst angepflanzt werden, wachsen, gepflegt werden, bis die Früchte abgenommen werden können. Dann müssen Fremdkörper, wie Blätter entfernt werden. Die Oliven werden im Wasserbad gewaschen und in einer Art Mahlwerk zerkleinert (mit den Kernen). Dabei entsteht eine Masse, die ausgepresst wird und so zu einer breiartigen Flüssigkeit wird. Schlussendlich wird über eine Zentrifuge das Öl aus dem Fruchtfleisch gewonnen. Für eine bessere Trennung beim zentrifugieren wird dem Saft kaltes Wasser zugegeben (wäre das Wasser warm, wäre es nicht mehr kalt gepresst). Das Öl ist jetzt noch grasgrün und trüb und noch nicht für das Konsumieren geeignet. Es wird zuerst mehrere Wochen gelagert, damit sich die enthaltenen Schwebstoffe absetzen. Erst dann kann das Öl in Flaschen abgefüllt werden. Danach wird es wahrscheinlich in Kisten gelagert und mit einem Lastwagen (?) in die Schweiz transportiert. Hier werden die Flaschen wiederum gelagert, herumgetragen, bis sie im Regal stehen. Meine Mutter nimmt eine Flasche aus dem Regal, legt sie in den Korb, bezahlt sie, bringt sie mit dem Auto nach Hause, versorgt sie im Regal. Und schliesslich landet ein Teil des Öls z.B. in meiner Salatsauce.

Das war aber noch nicht alles. Auch die Flaschen müssen zuerst hergestellt werden, mit Etikette und allem. Es bracht also viel, bis ich einige Tropfen Olivenöl verzehren kann. Und das ist erst ein kleiner Teil meiner Salatsosse. Dann kämen noch Essig, Rahm, Mayo usw.

Bilder:
Olivenbaum: http://www.taucher.net/redaktion/57/merocd/olivenbaum.jpg
Oliven: http://garten.kiwoo.de/olivenbaum.jpg

Vernetzungen entdecken

Wir sind in der Position, in der wir fast nichts zum Essen anpflanzen, sondern alles im Lebensmittelgeschäft kaufen. Einige Familien mögen einen Garten haben, in dem sie einige Kräuter, Salate und ähnliches anpflanzen. Alles andere aber wird meistens gekauft. So beispielsweise die Banane, die ich heute gegessen habe. Ich gehe in das Lebensmittelgeschäft und kaufe mir eine Banane. Ich überlege mir eigentlich gar nicht viel dabei, wenn ich eine Banane kaufe. Das einzige was ich für die Banane tue, ist, dass ich sie bezahle.

Die Banane legt aber einen weiten Weg zurück bis zu mir nach Hause. In der Schule hatten wir vor etwa fünf Jahren einmal einen Bericht gelesen über die Bananen von Chiquita. Die Menschen, die die Bananen angebaut haben, mussten für wenig Geld unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten. So mussten sie zum Beispiel die Bananen mit Pestiziden bearbeiten und hatten dabei keinerlei Schutz an. Dabei wohnten sie in Baracken, die so schlecht waren, dass man sie nicht als Schlafstätte bezeichnen konnte. Die meisten Menschen wurden von den Pestiziden und der fehlenden Hygiene krank und konnten beispielsweise keine Kinder mehr zeugen. Viele starben noch jung. Das hat natürlich weltweit viel Empörung ausgelöst. Nicht nur die unmenschlichen Bedingungen der Menschen, die auf den Plantagen gearbeitet haben, sondern auch, dass die Zwischenhändler der Bananen so viel verdienen und die Menschen auf den Plantagen fast nichts. Mich hat das auch schockiert und ich entschied mich gegen weitere Einkäufe dieses Produktes.

Chiquita hat vor einigen Jahren jetzt das Label mit dem grünen Frosch entwickelt, dass zeigen soll, dass auf die Umwelt Rücksicht genommen wird. Ob es nun wirklich besser ist, weiss ich nicht. Ich persönlich kaufe keine Chiquita Bananen mehr. Wenn ich im Lebensmittelgeschäft bin, kaufe ich fair trade Produkte, die dafür stehen, dass die Menschen nicht in unmenschlichen Bedingungen arbeiten müssen und mehr Geld verdienen. Das ist mein Beitrag, den ich dazu leiste. Und ich denke, dass das ein wichtiger Beitrag ist. So profitieren auch die fair trade Organisationen und können so die Nachhaltigkeit der umwelt – und menschenfreudlichen Entwicklung weiterführen.

Donnerstag, 28. Februar 2008

Nachhaltige Entwicklung - Thema in den Medien

In den letzten Tagen ist das Thema Klimaerwärmung in Zusammenhang mit nachhaltiger Entwicklung mehrmals genannt worden. Zum einen habe ich am Sonntagabend auf Tele Südostschweiz einen Bericht über Windenergie gesehen. Anscheinend gibt es ein Projekt, dass moderne Windräder in Graubünden aufstellen möchte. So könnte sehr viel Strom produziert werden. Zusätzlich ist es eine saubere Energie, nicht wie der Strom vom Atomkraftwerk.

Wie weiter berichtet wurde, sei jedoch die Bevölkerung und eventuell die Kantonsregierung dagegen. Als Argument brachten sie hervor, dass es nicht in das Landschaftsbild hineinpassen würde. Bei einem Besuch in Deutschland sah ich die Windräder. Dort gibt es schon sehr viele davon. Ich fand, dass es das Landschaftsbild nicht gross veränderte.

Ich denke, wir weichen einfach immer auf solche Argumente aus, weil uns keine andere einfallen. Wir wollen es einfach nicht wahrhaben, woher der Strom kommt und welche Technologien wir nutzen könnten. Irgendwann müssen wir endlich die Ressourcen der Natur nutzen und unsere Gewohnheiten ändern.

Mittwoch, 27. Februar 2008

Nachhaltige Entwicklung in den Medien

Gestern habe ich „Kassensturz“ geschaut. Bei einem der verschiedenen Beiträge ging es unter anderem um die neuen Partikelfilter von Dieselfahrzeugen. Es wurden bei einer Studie die Kohlenstoffdioxidwerte bei Benzin –, Diesel – und Erdgasfahrzeugen gemessen. Kohlenstoffdioxid ist giftig und wird laut den Messungen der Studie bei Benzin – und Erdgasfahrzeugen relativ wenig ausgestossen. Die Dieselfahrzeuge haben den Ausstoss mit der Entwicklung immer weiter senken können. Die neuen Dieselfahrzeuge jedoch mit den Partikelfiltern stossen wieder viel mehr Kohlenstoffdioxid aus, weil der Partikelfilter sonst nicht so gut funktionieren würde. Der Herr, der dann noch im Interview kam, hat den Leuten geraten ein Erdgasauto zu kaufen, da es das sauberste Auto sei. Vor allem in der Stadt sollte man sich überlegen ein sauberes Auto zu kaufen, da der Kohlenstoffdioxidwert sowieso schon hoch sei. Von der Ökologischen Seite her ist das Erdgasauto das beste, das man sich anschaffen könnte. Auch vom ökonomischen Aspekt her müsste man das Auto unterstützen, da sich die Preise nach unten anpassen würden, wenn viele Leute Erdgasautos kaufen würden. Wenn viele Leute überzeugte Erdgasautofahrer werden würden, hätte das Erdgasauto auch einen anderen Stand. Heute sagt man vielleicht, dass das jetzt schon noch ein bisschen visionär ist und man zuerst einmal abwarten will. Fahren jedoch viele Leute ein solches Auto würde sich auch die soziale Dimension ändern.

Dienstag, 26. Februar 2008

Nachhaltige Entwicklung in den Medien

Ich habe den W&O vom 26. Februar durchgeblättert und bin auf den Artikel „Die Zukunft gehört der Sonne“ gestossen.
Wie aus dem Titel zu schliessen ist geht es um verschiedene Energiequellen, wie zum Beispiel auch die Sonnenenergie. Aber der Artikel hat noch einen zweiten Schwerpunkt auf der Isolation von Wohnbauten. Nach diesem Artikel, stammen 43 Prozent der CO2-Emission in der Schweiz von Wohngebäuden. Mit besserer Isolation müsse weniger geheizt werden -> weniger CO2-Ausstoss -> niedrigere Heizkosten.
Der zweite Schwerpunkt des Artikels wurde auf die kommunale Energiepolitik gelegt. Dabei ging es um die verschiedenen Arten, wie Energie gewonnen werden kann und welche Projekte realisierbar wären. Es kam der Vorschlag, dass die Landwirte zu Energiewirten werden indem sie auf ihren Ställen Sonnenkollektoren anbringen und zum anderen auch Biogasanlagen haben. Dabei war eine Aussage zentral: „Die Zukunft gehört der Sonnenenergie.“

Schön und gut, aber etwas Neues ist es ja nicht gerade und es ist erschreckend zu sehen, dass immer noch nicht viel unternommen wurde. Hier besteht eine sehr grosse Wechselwirkung zwischen Ökologie, Ökonomie und Sozialem. Zum einen wäre der Umwelt wirklich sehr geholfen, denn der Anteil von 43 Prozent am gesamten CO2-Ausstoss ist besorgniserregend. Zum anderen stehen dem die Ökonomie und die Wirtschaft gegenüber. Wenn nun die Landwirte Energie produzieren können, was machen dann die verschiedenen Elektrizitätswerke? In meinem Quartier hat es genau so ein „Nullenergiehaus“. Sie ihren eigenen Strom und müssen praktisch nicht heizen, da das Haus bestens isoliert ist. Sie erzeugen sogar überschüssige Energie, die sie mit anderen Familienhäusern in der direkten Umgebung teilen und einen Teil können sie an das EW verkaufen. Doch wenn jetzt überall solche Häuser stehen, braucht es irgendwann kein EW mehr. Diese haben das Problem erkannt und haben eine Limite gesetzt. Sie wollen ja schliesslich „überleben“ auf dem Markt.

Montag, 25. Februar 2008

NE in den Medien

Wir besitzen keinen Fernseher und ich höre selten Radio, darum habe ich in der Zeitung nach Beiträgen gesucht, die mit nachhaltiger Entwicklung zu tun haben. Im Zug habe ich genug Zeit, das „20 Minuten“ zu lesen. Gleich auf der ersten Seite (25. Februar 2008) fand ich einen Ausschnitt zu Biosprit. Erstmals sei nämlich eine Passagiermaschine mit Biosprit geflogen. Der Biosprit bestand aus einer Mischung von Öl der Kokosnuss- und Babassupalme. Der Treibstoff verursache weniger klimaschädliches CO2.

Ich finde es gut, dass endlich neue Energien genutzt werden oder zumindest versucht wird, sie zu nutzen. Allerdings ist diese Treibstoffmischung etwas exotisch. Da es bei uns keine Palmen-Plantagen gibt, müssten wir das Öl von Mexiko oder Brasilien holen. Dort könnten wiederum ungenügende Arbeitsbedingungen herrschen (vgl. „Bananen-Problematik“).

Den Ansatz an sich finde ich aber gut. Der geringere CO2-Ausstoss würde der aktuellen Umweltsituation gut tun. Damit das Gleichgewicht zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozialem aber erhalten bleibt/ins Gleichgewicht kommt, darf nicht nur auf das Biosprit aus Palmenöl (in diesem Fall) gesetzt werden. Ich glaube, dass verschiedene Arten der Energiegewinnung gebraucht werden, um keine Dimension zu vernachlässigen.

Freitag, 22. Februar 2008

Nachhaltige Zukunft im eigenen Umfeld

Im alltäglichen Leben findet man überall Möglichkeiten, die Zukunft nachhaltig zu schützen. Das beginnt schon im eigenen Haushalt. Wir schauen zuhause darauf, dass wir den Wasserhahn zudrehen und nicht einfach weiterlaufen lassen, wenn wir z.B. die Zähne putzen. Da habe ich in meinem Aufenthalt in Irland ganz anderes erlebt. Dort müssen die Menschen keine Wasserrechnung bezahlen. Dementsprechend lief das Wasser in der Dusche manchmal eine halbe Stunde.

Wir haben auch begonnen, den Abfall zu trennen und nicht einfach alles in den Mülleimer zu werfen. So kann der Abfall umweltgerecht verarbeitet werden, was ein erheblicher Pluspunkt ist. So geraten keine Gifte oder andere Schadstoffe in die Luft.

Ein anderes Element ist auch ein elementarer Teil unseres Lebens. Die Entscheidung, ob wir mit dem Auto fahren oder die öffentlichen Verkehrsmittel verwenden. Ich pendle zwischen Grabs und Rorschach und benutze immer die ÖV. Für mich hat das mehrere Vorteile. Zum einen schade ich der Umwelt nicht so sehr, als wenn ich jeden Tag mit dem Auto hin und her fahren würde und zum anderen habe ich so diese Zeit für verschiedene Dinge zur Verfügung, da ich mich nicht auf die Strasse konzentrieren muss. Auch bei kurzen Strecken benutze ich das Postauto oder nehme mein Fahrrad. Wenn ich aber unter Zeitdruck stehe oder auch einmal etwas bequem bin, nehme ich das Auto meiner Eltern.

Und genau das ist ein Defizit in unserer Zeit. Wir hätten so viele Möglichkeiten unsere Zukunft nachhaltig zu schützen und die Lebensqualität zu verbessern. Wir sind bequem geworden. Viele wären völlig überfordert oder gar aufgeschmissen, würde man ihnen nur das Auto wegnehmen, Obwohl die Infrastruktur der ÖV an vielen Orten schon sehr gut ausgebaut ist. Dabei wäre es in meinen Augen gar nicht so ein grosses Problem. Klar verlängert sich so der Arbeitsweg, aber im Zug hat man, wie oben erwähnt, die Möglichkeit die Zeit des Arbeitsweges zu nutzen. Man kann sich auf ein Gespräch vorbereiten oder anderweitig schon der Arbeit nachgehen. Denn meistens sind die Menschen, welche einen weiten Weg haben, Geschäftsleute.

So über all diese Möglichkeiten nachzudenken hat mir etwas die Augen geöffnet, wie ich als Einzelperson etwas für die nachhaltige Entwicklung machen kann. Oftmals denkt man nämlich, dass man als Einzelner nichts ausrichten kann. Aber das ist in diesem Fall genau der falsche Gedanke. Denn nur wenn jeder Einzelne sich an der Nase nimmt und etwas tut, kann wirklich eine nachhaltige Entwicklung stattfinden.

Donnerstag, 21. Februar 2008

Mein Umfeld und Nachhaltige Entwicklung

In meiner Familie wird sehr auf die Umwelt geachtet. Wo möglich verwenden wir Energiesparlampen. Seit einigen Jahren haben wir eine Pellets-Heizung, was CO2-neutral ist, weil bei der Verbrennung gleich viel CO2 entsteht, wie wieder abgebaut werden kann. Wir essen wenig Fleisch, was auch gut zu sein scheint. Ausserdem besitzen wir einen ziemlich grossen Garten, indem mein Vater Gemüse anpflanzt. Von diesem Gemüse leben wir das ganze Jahr hindurch. Meine Mutter achtet darauf, wenig Esswahren mit viel Verpackung zu kaufen. Natürlich trennen wir den Abfall. Auch Wasser zu sparen versuchen wir, unter anderem mit „Wasser-Sparenden-Hähne“.

Drei Familienmitglieder benutzen oft, fast täglich die öffentlichen Verkehrsmittel. Das Zug Fahren hat seine Vor- und Nachteile. Ich habe mich daran gewöhnt, jeden Tag nach Rorschach zu fahren. Dennoch verstehe ich Autofahrer nur zu gut. Das Auto ermöglicht Unabhängigkeit. Ausserdem kostet auch ein GA/Zugticket sehr viel. Ich verstehe auch die SBB nicht ganz, die die Kosten für die Tickets erhöhen und dafür 1.-Klass-Wagen mit Wireless ausbauen. Meiner Meinung sind die Wirkungen von allen Strahlen (Wireless, Natel etc.) sowieso noch viel zu wenig erforscht. Falls die Strahlen wirklich schädlich sind und z.B. Bienensterben verursachen, sollten diese Strahlen bald möglichst gemieden werden.

Trotz den vielen Massnahmen zum Schutz der Umwelt haben wir zwei Autos, die wir doch recht häufig benutzen. Ich selber merke auch, dass ich oft, um in die nächste Stadt zu gelangen, das Auto benutze anstatt die öffentlichen Verkehrsmittel.

Es gibt noch viele Defizite, die wir überwinden müssten. Doch wenn alle Menschen sich Gedanken um die Umwelt machen würde und nur wenige kleine Dinge veränderten, würde sich schon vieles verbessern. Sehr eindrücklich und auch erschreckend fand ich den Film „An Inconvenient Truth“ mit Al Gore. Ich empfehle ihn allen weiter. Er zeigt auch kleine Verbesserungsvorschläge, die jeder und jede umsetzen könnte.

Mittwoch, 20. Februar 2008

Nachhaltige Entwicklung - mein Umfeld

In meiner Familie wird sehr darauf geachtet, dass der Abfall getrennt wird. Ich denke, dass das ein kleiner aber guter Beitrag zur Schonung der Umwelt ist. Bevor bei uns die Abfallgebühren eingeführt wurden, achteten wir noch nicht so strikt darauf. Ich finde es jedoch sehr gut, weil man so auch sparen kann. Schade ist, dass man sich das erst überlegt, wenn es um das Geld geht. Da müssten wir noch mehr machen.

Ein weiterer positiver Aspekt betrifft die Bananen. Wir kaufen immer Max Havelar, nie Ciquita Bananen. Damit wollen wir die miserablen Bedingungen, unter denen die Menschen dort arbeiten müssen, nicht unterstützen.

Immer wenn wir in die Ferien gereist sind, haben wir die öffentlichen Verkehrsmittel wie Zug und Bus benutzt. Auch im Alltag versuchen wir so viel wie möglich den Bus zu benutzen. Da mein Vater und Bruder jedoch Schicht arbeiten (nie zusammen anfangen müssen), brauchen sie beide ein Auto. Wir wohnen in einem kleinen Dorf (nicht im Thal unten), wo der Bus nur alle 2 Stunden und von 6.10 bis um 19.40 Uhr fährt. Deshalb sind wir auf ein Auto angewiesen. Für die kurze Strecke von Malans nach Trübbach benutze ich deshalb auch mein "Töffli" unter der Woche. Im Sommer nehme ich gelegentlich auch das Fahrrad. Wir könnten vielleicht trotzdem noch häufiger die ÖV's benutzen. Bequemlichkeit, Unabhängigkeit und das Einsparen von Zeit sind wesentliche Punkte, die uns/mich zum Gebrauch des Autos führen.

Ein Defizit ist sicherlich der Gebrauch des Stroms. Wir verwenden noch keine Sparglühbirnen, die weniger Strom brauchen. Ich habe jedoch gehört, dass Sparlampen zum Sondermüll gehören, nicht wie die normalen Glühbirnen. Also ein Dafür und Dagegen.

In mir selbst löst es teilweise ein Unverständnis aus. Dass wir früher denn Müll kaum getrennt haben, kann ich eigenltich nicht verstehen. Irgendwie muss man zu allem gezwungen werden, damit man etwas änderst. Das finde ich sehr bedenklich.


Nachhaltige Entwicklung in meinem alltäglichen Umfeld

In meiner Familie wird viel der Bus benutzt, da wir nur ein Auto haben. Meine Mutter geht mit dem Auto arbeiten und manchmal nimmt es auch mein Vater. Meine Brüder und ich gehen mit dem Bus und Zug in die Schule und zum Arbeitsplatz. Natürlich ist es so schon fast erzwungen, dass man mit dem Bus geht, denn ich denke, dass wenn wir mehrere Autos hätten, dann gingen wir nicht mehr so viel mit dem Bus. Zeiteinsparung ist schon ein wichtiges Kriterium, auf das in der heutigen Welt sehr geachtet wird. So ist man nämlich mit dem Auto viel schneller irgendwo, als mit dem Bus. Ich sehe es auch jeden Tag an meinem Weg zur Schule. Ohne Auto brauche ich pro Weg fast zwei Stunden. Mit dem Auto bin ich schon in 40 Minuten dort. Ein Defizit, das mich jeden Tag wieder aufs Neue stört sind die Zugverbindungen. Wir haben nur jede Stunde einen Zug und dann lohnt es sich natürlich schon sich zu überlegen, ob man nicht besser mit dem Auto zur Schule fährt. Andere fahren mit dem Auto zur Schule, obwohl sie auch schnell mit dem Velo oder Zug dort wären.
Mein Freund macht auch das meiste mit dem Auto. Er fährt nur etwa fünf Mal im Jahr mit dem Bus, weil er ein eigenes Auto hat. Man gewöhnt sich irgendwann an den Luxus, den man hat und dann will man ihn auch nicht mehr aufgeben.
Mein Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung ist, dass ich dem WWF jedes Jahr einen Mitgliederbeitrag zahle und beim Fastenopfer Geld spende.
Schön finde ich, dass die Eltern meines Freundes eine Patenschaft übernommen haben und so einem Kind ermöglichen in die Schule gehen zu können. Ich denke, dass es ein schönes Gefühl ist einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung beizutragen, dass es aber vieles gibt, das verbessert werden könnte. Es ist eigentlich schon traurig, dass wir uns nicht mehr um andere Menschen und die Umwelt kümmern, obwohl wir die Mittel dazu hätten.

Montag, 18. Februar 2008

So, ha denkt müess ono min blabla-Kommentar derzue abgeh
Danke für d'Iladig :-)

Sonntag, 17. Februar 2008

Danke för d'Iladeg

Hallo Johanna!

I fühl mi geehrt, dass du mi iglada häsch....