Mittwoch, 20. Februar 2008

Nachhaltige Entwicklung - mein Umfeld

In meiner Familie wird sehr darauf geachtet, dass der Abfall getrennt wird. Ich denke, dass das ein kleiner aber guter Beitrag zur Schonung der Umwelt ist. Bevor bei uns die Abfallgebühren eingeführt wurden, achteten wir noch nicht so strikt darauf. Ich finde es jedoch sehr gut, weil man so auch sparen kann. Schade ist, dass man sich das erst überlegt, wenn es um das Geld geht. Da müssten wir noch mehr machen.

Ein weiterer positiver Aspekt betrifft die Bananen. Wir kaufen immer Max Havelar, nie Ciquita Bananen. Damit wollen wir die miserablen Bedingungen, unter denen die Menschen dort arbeiten müssen, nicht unterstützen.

Immer wenn wir in die Ferien gereist sind, haben wir die öffentlichen Verkehrsmittel wie Zug und Bus benutzt. Auch im Alltag versuchen wir so viel wie möglich den Bus zu benutzen. Da mein Vater und Bruder jedoch Schicht arbeiten (nie zusammen anfangen müssen), brauchen sie beide ein Auto. Wir wohnen in einem kleinen Dorf (nicht im Thal unten), wo der Bus nur alle 2 Stunden und von 6.10 bis um 19.40 Uhr fährt. Deshalb sind wir auf ein Auto angewiesen. Für die kurze Strecke von Malans nach Trübbach benutze ich deshalb auch mein "Töffli" unter der Woche. Im Sommer nehme ich gelegentlich auch das Fahrrad. Wir könnten vielleicht trotzdem noch häufiger die ÖV's benutzen. Bequemlichkeit, Unabhängigkeit und das Einsparen von Zeit sind wesentliche Punkte, die uns/mich zum Gebrauch des Autos führen.

Ein Defizit ist sicherlich der Gebrauch des Stroms. Wir verwenden noch keine Sparglühbirnen, die weniger Strom brauchen. Ich habe jedoch gehört, dass Sparlampen zum Sondermüll gehören, nicht wie die normalen Glühbirnen. Also ein Dafür und Dagegen.

In mir selbst löst es teilweise ein Unverständnis aus. Dass wir früher denn Müll kaum getrennt haben, kann ich eigenltich nicht verstehen. Irgendwie muss man zu allem gezwungen werden, damit man etwas änderst. Das finde ich sehr bedenklich.


1 Kommentar:

JoLu hat gesagt…

Du hast die Energiesparlampen angesprochen. Ja, du hast Recht, es hat auch hier Nachteile. Ich habe auch schon gehört, dass irgendein Stoff darin nicht abgebaut werden kann. Es kommt also nur zu einer Verschiebung des Problems, nicht zu einer guten Lösung.
Ich frage mich immer wieder, warum wird nicht daran geforscht wird, wie Abfall besser abgebaut werden kann. Wir leben in einer fortschrittlichen Welt, doch häufig frage ich mich, ob diese Fortschritte nicht Rückschritte sind.

Lüthi Johanna, LG 05 C/d