Über Ostern war ich in Shanghai, China, einen Freund besuchen. Da hatte ich nicht die Möglichkeit eine Stunde an einem Platz zu sitzen und für mich zu sein, weil die grünen Plätze in der Stadt rar sind und weil wir natürlich immer unterwegs waren. Ich habe aber gerade die andere Seite gesehen, nämlich tausende Autos, viele Motorräder und Lärm überall. Das hat mich schon geschockt, weil da Tag und Nacht die Luft verpestet wird. Man hat mir gesagt, dass es dort 250'000 Taxis hat. Die Busse sind alt und rauchen schwarz hinten raus. Ich habe da schon unsere Felder und Wälder vermisst. Einmal sind wir zwischen fünf Hochhäuser in einem kleinen Park gesessen. Es hatte dort einen grösseren Teich, eine Brücke darüber und viele kleine Wege und einige Bäume um den Teich herum. Da man noch einen kleinen „Wasserfall“ eingebaut hatte, konnte man die Autos um die Hochhäuser herum nicht mehr hören. Das war schon entspannend. Der Lärm in der Stadt war sehr unangenehm, da ich mir das von zu Hause nicht gewohnt bin. Bei uns fahren etwa pro Stunde zwei Autos am Haus vorbei… Aber zurück zu Shanghai: Bezüglich des Lärms und der Abgase würde ich mich dort nicht wohl fühlen. Für mich brauche ich einen Ort, der Still ist. Wenn ich mich nach der Schule entspannen will, gehe ich einfach an die Luft, in die Natur und gehe spazieren. Das bringt mich auf andere Gedanken. Auch Leute, die in der Stadt leben, laufen zum Teil mit Mundschutz herum.
Ich sehe mich als Teil der Natur und deshalb möchte ich die Natur auch möglichst so erhalten, wie sie ist. Es käme mir nie in den Sinn, wenn ich beispielsweise im Wald bin, Abfall wegzuwerfen. Dieses Gefühl gegenüber der Natur sollten wir im Unterricht auch den Schülerinnen und Schülern mitgeben. Das finde ich wichtig und trägt auch der nachhaltigen Entwicklung bei.
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3 Kommentare:
Deine Beschreibungen von Shanghai machen mir ein bisschen Angst. Eigentlich mag ich Grossstädte, vor allem wegen ihrem kulturellen Angebot, der Anonymität und den vielen verschiedenen Nationen, die meistens in einer Grossstadt leben. Aber der Gedanke mit einem Mundschutz herumlaufen zu müssen, um sich gegen die verschmutzte Luft zu schützen, finde ich grauenvoll. Ich finde in jeder Grossstadt muss es auch stille Nischen haben, wo man zur Ruhe kommen kann und wo man Bäume, Blumen je nach Jahreszeit, und vor allem frische Luft vorfindet. Ich glaube, jeder Mensch braucht die Natur. Sie ist für mich der beste Ort um seine Gedanken zu sortieren und aufzutanken.
Alexandra Weber
Wie es in so einer Grossstadt wie Shanghai ist, kann ich mir eigentlich nicht richtig vorstellen. Ich würde mich sehr nach der Stille sehnen, Zeit um mich auszuruhen, Energie zu tanken und in mich zu kehren.
Wir sind in dieser herrlichen Natur aufgewachsen und heute noch zu Hause. Andere, welche in so einer Stadt gross geworden sind, kennen das nicht. Für sie ist es normal verschmutzte Luft einzuatmen, ständig Staus und Smog zu haben. Ich denke, in dieser Hinsicht haben wir ein Privilieg an so einem schönen Ort auf der Welt zu wohnen!
Ich glaube, dass sich die Leute in den grossen Städten nicht so stark mit der Natur verbunden fühlen, wie wir, die auf dem Land aufgewachsen sind. Für uns hat die Natur eine grosse Bedeutung und ich kann gut verstehen, dass du nicht in einer grossen Stadt leben könntest. Ich könnte dies auch nicht. Dafür würde mir die Natur zu stark fehlen. Es war sicherlich eine sehr interessante Erfahrung, in einer solch grossen Stadt, mit tausenden von stark umweltverschmutzenden Autos zu leben. Hier lohnt es sich wahrscheinlich nicht einmal, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.
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