Mehr als 80% des europäischen Bananenimports stammen aus Lateinamerika und der Karibik. Diese Länder sind massgeblich vom Bananenexport abhängig, weil dieser einen grossen Anteil der Exporteinkünfte ausmacht.
Die Bananenstaude muss zuerst von Arbeitern auf der Plantage angepflanzt werden. Es werden also nur Bananen auf dieser Plantage angebaut, so diese als Monokultur bezeichnet wird. Dadurch muss übermässig viel Pflanzenschutzmittel durch die Arbeiter gespritzt werden, wodurch das Feld danach vergiftet und gesperrt ist. Die Arbeiter haben meist keine Schutzmasken und müssen unter miesen Bedingungen arbeiten. Der Lohn ist sehr niedrig. Wenn eine Banane das Max Havelaar-Gütesiegel besitzt, wird gewährleistet, dass mehr Geld in das Herkunftsland fliesst als es bei anderen der Fall ist. Dadurch können die Arbeiter besser entlöhnt werden.
Die Bananen werden dann grün geerntet, verpackt und danach zu einem Hafen gebracht. Dort werden die Bananen auf Schiffe verladen und ins Importland transportiert. Auf den Schiffen werden sie konstant gekühlt. Beim Zielhafen angekommen, entladen Arbeiter die Bananen und bringen sie in so genannte Bananenreifereien. Die Angestellten, Reifer, sorgen durch Zugabe des Gas Ethen, dass die Bananen reifen. Wenn der Reifeprozess weitestgehend abgeschlossen ist, werden die Bananen mit Lastwagen in das jeweilige Land/den jeweiligen Ort transportiert.
Angestellte der Supermärkte laden diese ab und bringen sie in de
n Laden zum Verkauf. In direkten Kontakt komme ich nur mit der Verkäuferin. Jedoch beeinflusse ich mit meinem Konsum auch die Bedingungen in den Herstellerländern. Deshalb achte ich darauf, Max Havelaar-Bananen zu kaufen. Die Banane ging schon durch x-Hände bevor ich sie verzehre. Dafür ist der Preis relativ niedrig. Eigentlich müssten Bananen viel teurer sein, wenn man bedenkt, dass so viele Leute ihren Lebensunterhalt daraus finanzieren müssen.
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