Im Text „Agenda 21 und globale Partnerschaft“ von Otto Herz sind folgendes die Hauptthemen: Fachunterricht, Fächerübergreifendes Lernen und Arbeiten, Assembly (schulinterne Versammlung der Schulgemeinde), öffentliche Präsentationen, Nachhaltigkeitsaudit im „Hause des Lernens, Schule und ausserschulische Partner wirken zusammen, Schulprogramme und internationaler Projekttag.
Ich denke, dass es sehr schwierig ist als Neueinsteiger im Beruf ein solch umfassendes Projekt einzuführen. Otto Herz spricht an, dass man im Team solche Themen gemeinsam erarbeiten kann. Das finde ich eine tolle Idee. Er hat dazu das Beispiel des Themas Wasser erwähnt. Denn wenn eine Lehrperson aus dem Team beispielsweise das Thema Wasser mit den Schülerinnen und Schülern behandelt, könnten die Unterlagen für andere Lehrpersonen aus dem Team bereitgestellt werden. So können die Unterlagen immer weiter entwickelt werden und schlussendlich profitieren alle davon. Wenn man dann viele überarbeitete Themen hat, wird man kompetenter in diesem Thema.
Otto Herz erwähnt in seiner Arbeit die „Kinderagenda“. Zuerst habe ich gedacht, dass das eine Vereinfachung der Agenda 21 sei, aber im Internet habe ich dann gefunden, dass 2004 in Budapest die „Kinderagenda“ als 4. Europäsche Konferenz unter dem Titel „The Future for our Children“ abgehalten wurde. Dort wurde ein Aktionsplan erarbeitet.
Toll finde ich die Assembly, die schulinterne Versammlung aller Schülerinnen und Schüler und den Lehrpersonen. Das habe ich im Praktikum auch schon gesehen und fördert den Austausch unter den Klassen sehr. Gemeinsame Probleme oder Ideen werden angesprochen, diskutiert und eine Lösung wird gefunden. Das wäre auch eine gute Sache, die man im Team gemeinsam angehen kann und die ich sinnvoll finde.
Ich finde die Agenda 21 eine gute Sache, die man in irgendeiner Form umsetzen sollte. Ich denke aber, dass das eine Angelegenheit ist, die man im Team besprechen und angehen muss. Alleine würde ich mir das nicht zutrauen.
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4 Kommentare:
Du hast von den Themen geschrieben, die unter den Lehrpersonen weitergegeben werden können. Diese Idee finde ich super. Im Sinne von Lernkisten könnten so viele Themen gründlich erarbeitet werden. Aspekte von nachhaltiger Entwicklung könnten besser beachtet werden. Auch die Verbesserung der Themenkisten durch die nächste Lehrperson ist eine gute Idee. Wahrscheinlich muss jede Lehrperson das Thema wieder an die eigenen Umstände anpassen, doch viel Arbeit würde uns erspart werden. Ausserdem könnten jedes Mitglied des Teams seine Stärken einbringen und Hilfe bei Schwächen erlangen.
Johanna Lüthi, LG 05C/d
Hallo SteBü, ehrlich gesagt, finde ich du solltest mehr Selbstvertrauen haben. Ja klar, haben wir als Neueinsteiger keinen leichten Start aber dennoch kannst gerade du, als Neueinsteiger, mit Frische und Kraft so ein Projekt vorschlagen. Natürlich muss man alles mit seinen Kollegen/innen besprechen aber das ist ja auch nicht so eine grosse Hürde. Sorry, dass ich so kritisch bin, aber ich konnte in deinem Post keine Ideen finden, wie du ein Thema, wie beispielsweise Klimawandel, mit deiner Klasse umsetzten willst.
Hey, nichts für ungut!
maku
Hallo Steffi!
Ich verstehe deine Ansicht, dass es als Junglehrerin ein enormer Anspruch ist, die „Agenda 21“ im Schulalltag alleine umzusetzen. Doch ich glaube, dass man in der Zusammenarbeit im Lehrerteam viel erreichen und die Arbeitsaufteilung teilen kann. Auch die Themenkisten finde ich eine geeignete Idee, die man immer wieder weiter entwickeln kann. Ich denke, dass es wichtig ist, dass man einige Ansätze im Schulalltag probiert umzusetzen. Man muss ja nicht von heute auf morgen alles umstellen!
Als ich den Text zur "Agenda 21" gelesen habe, kamen mir die gleichen Gedanken: Wie sollte ich so etwas nur je in meinem ersten Jahr bewältigen? Auch ich finde es eine gute Idee, ein Thema mit einer anderen Lehrperson anzupacken!
Einerseits ist es von der Arbeitsaufteilung besser, aber sicherlich profitiert man auch mehr. Es kann ein grösseres Themenrepertoir erstellt und bearbeitet werden und die Zusammenarbeit ist sicherlich sehr spannend.
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