In meiner Familie wird viel der Bus benutzt, da wir nur ein Auto haben. Meine Mutter geht mit dem Auto arbeiten und manchmal nimmt es auch mein Vater. Meine Brüder und ich gehen mit dem Bus und Zug in die Schule und zum Arbeitsplatz. Natürlich ist es so schon fast erzwungen, dass man mit dem Bus geht, denn ich denke, dass wenn wir mehrere Autos hätten, dann gingen wir nicht mehr so viel mit dem Bus. Zeiteinsparung ist schon ein wichtiges Kriterium, auf das in der heutigen Welt sehr geachtet wird. So ist man nämlich mit dem Auto viel schneller irgendwo, als mit dem Bus. Ich sehe es auch jeden Tag an meinem Weg zur Schule. Ohne Auto brauche ich pro Weg fast zwei Stunden. Mit dem Auto bin ich schon in 40 Minuten dort. Ein Defizit, das mich jeden Tag wieder aufs Neue stört sind die Zugverbindungen. Wir haben nur jede Stunde einen Zug und dann lohnt es sich natürlich schon sich zu überlegen, ob man nicht besser mit dem Auto zur Schule fährt. Andere fahren mit dem Auto zur Schule, obwohl sie auch schnell mit dem Velo oder Zug dort wären.
Mein Freund macht auch das meiste mit dem Auto. Er fährt nur etwa fünf Mal im Jahr mit dem Bus, weil er ein eigenes Auto hat. Man gewöhnt sich irgendwann an den Luxus, den man hat und dann will man ihn auch nicht mehr aufgeben.
Mein Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung ist, dass ich dem WWF jedes Jahr einen Mitgliederbeitrag zahle und beim Fastenopfer Geld spende.
Schön finde ich, dass die Eltern meines Freundes eine Patenschaft übernommen haben und so einem Kind ermöglichen in die Schule gehen zu können. Ich denke, dass es ein schönes Gefühl ist einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung beizutragen, dass es aber vieles gibt, das verbessert werden könnte. Es ist eigentlich schon traurig, dass wir uns nicht mehr um andere Menschen und die Umwelt kümmern, obwohl wir die Mittel dazu hätten.
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3 Kommentare:
Wie ich deinem Post entnehme, sieht es bei deiner Familie ähnlich wie bei meiner aus. Ich denke das Thema Auto ist einer der wichtigsten und häufigsten angesprochenen Probleme bezüglich nachhaltige Entwicklung. Es gibt jedoch noch ganz viele andere kleine Sachen, die einem vielleicht gar nicht auffallen.
Das Thema Auto und öffentliche Verkehrsmittel ist immer wieder ein Thema. Obwohl ich meist den Bus oder den Zug benutze, bin ich doch froh, wenn ich das Auto zur Verfügung habe. Auch ich wohne in einem Dorf und brauche für den Schulweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln doppelt so lange wie mit dem Auto. Der Zeitaspekt spielt also auch bei mir eine wichtige Rolle. Wenn die Verbindungen nicht sehr gut sind, so ist es mit dem Auto einfach einfacher. Ein weiterer Aspekt sind sicherlich auch die Kosten. Eigentlich bin ich auch für öffentliche Verkehrsmittel, aber wenn es mich nicht wirklich viel billiger kommt, als mit dem Auto und ich dazu noch viel langsamer bin, so sehe ich die Vorteile der öffentlichen Verkehrsmittel nicht mehr so ganz (ausser dass sie umweltfreundlicher sind).
Ja, das finde ich auch, dass wir heute mehr mit dem Auto fahren, weil wir Zeit sparen möchten. Zeit ist heute ein sehr wichtiges Kriterium, wegen dem man die Natur oft vernachlässigt. Das finde ich sehr schade, bin aber manchmal auch so. Es gibt Leute, die brauchen ihr Auto wirklich und dann gibt es Studenten, die mit dem Auto in die Schule fahren, mit dem Zug aber nicht mehr als eine halbe Stunde hätte. Das finde ich überhaupt nicht gut. Warum mit dem Auto einzukaufen oder auf die Post im Dorf gehen, wenn man das Velo benützen kann? Das verstehe ich dann manchmal nicht.
Oft könnten die Verbindungen der öffentichen Verkehrsmittel besser sein. Wir haben in Abtwil eine neue Verbindung, die aber selten jemand benutzt. Trotzdem wäre es für die wenigen Benutzer schade, wenn die Strecke nicht mehr angeboten werden würde.
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