Mittwoch, 27. Februar 2008

Nachhaltige Entwicklung in den Medien

Gestern habe ich „Kassensturz“ geschaut. Bei einem der verschiedenen Beiträge ging es unter anderem um die neuen Partikelfilter von Dieselfahrzeugen. Es wurden bei einer Studie die Kohlenstoffdioxidwerte bei Benzin –, Diesel – und Erdgasfahrzeugen gemessen. Kohlenstoffdioxid ist giftig und wird laut den Messungen der Studie bei Benzin – und Erdgasfahrzeugen relativ wenig ausgestossen. Die Dieselfahrzeuge haben den Ausstoss mit der Entwicklung immer weiter senken können. Die neuen Dieselfahrzeuge jedoch mit den Partikelfiltern stossen wieder viel mehr Kohlenstoffdioxid aus, weil der Partikelfilter sonst nicht so gut funktionieren würde. Der Herr, der dann noch im Interview kam, hat den Leuten geraten ein Erdgasauto zu kaufen, da es das sauberste Auto sei. Vor allem in der Stadt sollte man sich überlegen ein sauberes Auto zu kaufen, da der Kohlenstoffdioxidwert sowieso schon hoch sei. Von der Ökologischen Seite her ist das Erdgasauto das beste, das man sich anschaffen könnte. Auch vom ökonomischen Aspekt her müsste man das Auto unterstützen, da sich die Preise nach unten anpassen würden, wenn viele Leute Erdgasautos kaufen würden. Wenn viele Leute überzeugte Erdgasautofahrer werden würden, hätte das Erdgasauto auch einen anderen Stand. Heute sagt man vielleicht, dass das jetzt schon noch ein bisschen visionär ist und man zuerst einmal abwarten will. Fahren jedoch viele Leute ein solches Auto würde sich auch die soziale Dimension ändern.

1 Kommentar:

Mojra hat gesagt…

Ich hatte vor etwa 6 Jahren mit jemandem gewettet, dass es in den nächsten 10 Jahren zwar möglich wird, ein Wasserstoff-betriebenes Auto herzustellen, es aber nicht so sein wird, dass es sich jeder leisten kann, geschweige denn fahren wird.
Natürlich wäre es wünschenswert, jedoch, wenn man das Denken der Menschen betrachtet, scheint es die Bequemlichkeit, der Geldfaktor und die Rücksichtslosigkeit zu sein, die die Menschheit bremst, etwas gegen die Klimaerwärmung zu unternehmen.
Menschen der westlichen Welt haben keine Lust, sich vom hohen Ross zu beugen, um einen Beitrag an der Feldarbeit zu leisten.