Montag, 7. April 2008

Analyse einer Unterrichtseinheit - US Mäuse

Wir waren alle sehr gespannt, welche Bereiche der Nachhaltigen Entwicklung mit dem Thema "Mäuse"abgedeckt werden können. Die Gestaltung des Plakates ist sehr speziell, überhaupt nicht Gender-Gerecht und die Farbe (pink-rosa) finden wir sehr unpassend. Hingegen den roten Faden durch Mäusespuren darzustellen ist sehr originell.

1. Welche Teilkompetenzen einer BNE wurden mit der Unterrichtseinheit angestrebt?


Lernziel 1: Dieses Lernziel können wir nirgends gut einordnen. Es besteht kein grosser Zusammenhang zur Nachhaltigen Entwicklung, evtl. mit Punkt c5. (vgl. spezifische Kompetenzen)

Das Lernziel ist nicht direkt auf Nachhaltige Entwicklung ausgelegt, grosse Interpretationsmöglichkeit!

Lernziel 2: Auch dieses Lenrziel ist schwierig einzordnen, da es eher im Bereich der Sozialkompetenz ausgelegt ist, als im Bereich Nachhaltige Entwicklung.

Lernziel 3: Das dritte Lernziel ist ein typisch sachorientiertes Lernziel.

Lernziel 4: Dieses Lenrziel kann man besser einordnen als die bisherigen:
-> siehe b1; b4; b5

Lernziel 5: Dieses Lernziel ist sehr spezifisch und kann ganz klar in die Ziele der Nachhaltigen Entwicklung eingeordnet werden. -> siehe b1; g

Lernziel 6: Auch dieses Lernziel ist gut einzuordnen. -> siehe c1 &c2

2. Die Umsetzung welcher didaktischen Prinzipien wurde auf dem Plakat dokumentiert?

a) entdeckendes Lernen -> finden Spuren von Mäusen im Kindergarten, von welchen Tieren sind die wohl?

b) handelndes Lernen -> Kinder zeichnen Bilder von Mäusen und stellen Mäusefallen her, lernen Regeln im umgang mit Mäusen kennen und zeichnen diese auf, Fütterung der Mäuse wird zum Ämtli, etc.
c) Reflexionsorientierung -> Kinder denken über Vermehrungen nach und wo all diese Mäuse wohl sind
d) Vernetzung -> im gleichen Beispiel wird die Verbindung zu den Feinden hergestellt, welche alle diese Mäuse fressen

e) Zugänglichkeit ist klar gegeben

f) Auch die Partizipationsorientierung ist klar gegben durch Rollenspiele etc.

Wir finden das Plakat grundsätzlich gut und der Kidnergartenstufe angepasst. Es ist uns klar, dass man nicht zu komplex werden kann und eher mit Rollenspielen und auf der handlungsebene arbeitet.




Freitag, 4. April 2008

in der Natur

Ich bin schon immer ein grosser Freund der Natur gewesen und verbringe viel Zeit mit Spaziergängen im nahe gelegenen Wald oder einfach nur durchs Feld.

Während der letzten Woche war ich auch wieder im Wald und habe mich einfach mal etwas abseits des Weges hingesetzt und nur auf die Geräusche der Natur gelauscht. Am Anfang war alles ruhig, alle Vögel waren verstummt und man hörte kein Rascheln mehr im Gebüsch, da alle Tiere durch meine Anwesenheit verschwunden waren. Währen diesen paar Minuten fürhlte ich mich sehr alleine und auch etwas ausgeschlossen. Ich habe mich dann ziemlich ruhig verhalten und von meinem Platz aus alles beobachtet und betrachtet. Zu erst habe ich nur die Blätter gesehn und den erdigen Boden. Aber mehr und mehr habe ich gesehen, dass zwischen den Blättern ein reges teiben herrscht und Ameisen und Käfer und sonstiges Getier auf der Suche nach Nahrung sind. Mit der Zeit haben auch die Vögel wieder zu singen begonnen und es war schön, einfach mal nur zu lauschen und keine Autos oder sonstige Geräusche zu hören, die an die Zivilisation erinnern. Mit der Zeit habe ich dann immer mehr Tiere gesehen. Sie kamen immer näher. Wahrscheinlich haben sie mich gar nicht mehr richtig wahrgenommen oder einfach akzeptiert, dass ich da bin, denn ich hatte ja nichts furchteinflössendes gemacht und die Tiere auch nicht in Gefahr gebracht oder angegriffen. Ich konnte so die verschiedensten Vögel in unmittelbarer Nähe beobachten, wie die die Ameisen oder Käfer aufpickten, miteinander stritten oder Nestmaterial sammelten. Eine grosse Zufriedenheit breitete sich in mir aus und ich merkte gar nicht wie die Zeit verstrich. Ich fühlte mich nun richtig wohl und das Gefühl des Alleinseins war verschwunden. Ich fühlte mich akzeptiert und aufgenommen. Das machte mich glücklich. Das ganze Erlebnis wurde noch gekrönt, als ein Eichhörnchen von Baum zu Baum hüpfte und etwa 5 Meter von mir entfernt anfing, sich an einem Tannenzapfen zu schaffen zu machen. Ich versuchte, mich nicht zu bewegen damit ich es nicht verschäuchte. Ich weiss nicht, wie lange ich da sass und diesem Eichhörchen zuschaute. Aber es erfüllte mich mit Freude.

Auf dem Rückweg versuchte ich, diese Gefühle so lange wie möglich in mir zu behalten. Aber von der Höhe in der wir wohnen hatte ich eine gute Aussicht auf die Stadt Buchs und ein bedrückendes Gefühl überschattete alles. Ich sah den Kamin der Kehrrichtverbrennung qualmen und mir wurde wieder bewusst, dass eine solche Natur, wie ich sie eben erlebt hatte, nicht für immer so weiter exisiteren kann, wenn wir nichts unternehmen.

Mittwoch, 2. April 2008

letzte Rückmeldung

Liebe wielange-blogerinnen
Die Vorschläge von Otto Herz fanden Sie teilweise brauchbar, zu spüren war bei Ihren posts der hohe Respekt vor grösseren Projekten. Natürlich haben Sie als Junglehrerinnen am Anfang sehr vieles zu tun und zu planen, trotzdem haben Sie selber einige Mittel erwähnt, um Otto Herz' Vorschläge umsetzen zu können: klein anfangen, im Team arbeiten etc. Gut fand ich auch den Bezug auf ihre Praktikumsklassen, wo einige von Ihnen schon Umsetzungen erfahren haben (Jahresthema "Sorgfalt", Assembly).
Ihre Naturerlebnisse waren beeindruckend. In der Natur zu sein, löst doch spezielle Gefühle aus. Erwähnt wurden Gefühle wie Freiheit, Fröhlichkeit und Staunen. Vor allem, wen man in Megastädten wie Shanghai ist (wie viel Kerosin wurden auf diesem Osterflug verbraucht?), merkt man, was man an intakter Natur vermisst. Ich vermisse noch den letzten Beitrag von Pippolder!
C. Stucky