Donnerstag, 28. Februar 2008

Nachhaltige Entwicklung - Thema in den Medien

In den letzten Tagen ist das Thema Klimaerwärmung in Zusammenhang mit nachhaltiger Entwicklung mehrmals genannt worden. Zum einen habe ich am Sonntagabend auf Tele Südostschweiz einen Bericht über Windenergie gesehen. Anscheinend gibt es ein Projekt, dass moderne Windräder in Graubünden aufstellen möchte. So könnte sehr viel Strom produziert werden. Zusätzlich ist es eine saubere Energie, nicht wie der Strom vom Atomkraftwerk.

Wie weiter berichtet wurde, sei jedoch die Bevölkerung und eventuell die Kantonsregierung dagegen. Als Argument brachten sie hervor, dass es nicht in das Landschaftsbild hineinpassen würde. Bei einem Besuch in Deutschland sah ich die Windräder. Dort gibt es schon sehr viele davon. Ich fand, dass es das Landschaftsbild nicht gross veränderte.

Ich denke, wir weichen einfach immer auf solche Argumente aus, weil uns keine andere einfallen. Wir wollen es einfach nicht wahrhaben, woher der Strom kommt und welche Technologien wir nutzen könnten. Irgendwann müssen wir endlich die Ressourcen der Natur nutzen und unsere Gewohnheiten ändern.

Mittwoch, 27. Februar 2008

Nachhaltige Entwicklung in den Medien

Gestern habe ich „Kassensturz“ geschaut. Bei einem der verschiedenen Beiträge ging es unter anderem um die neuen Partikelfilter von Dieselfahrzeugen. Es wurden bei einer Studie die Kohlenstoffdioxidwerte bei Benzin –, Diesel – und Erdgasfahrzeugen gemessen. Kohlenstoffdioxid ist giftig und wird laut den Messungen der Studie bei Benzin – und Erdgasfahrzeugen relativ wenig ausgestossen. Die Dieselfahrzeuge haben den Ausstoss mit der Entwicklung immer weiter senken können. Die neuen Dieselfahrzeuge jedoch mit den Partikelfiltern stossen wieder viel mehr Kohlenstoffdioxid aus, weil der Partikelfilter sonst nicht so gut funktionieren würde. Der Herr, der dann noch im Interview kam, hat den Leuten geraten ein Erdgasauto zu kaufen, da es das sauberste Auto sei. Vor allem in der Stadt sollte man sich überlegen ein sauberes Auto zu kaufen, da der Kohlenstoffdioxidwert sowieso schon hoch sei. Von der Ökologischen Seite her ist das Erdgasauto das beste, das man sich anschaffen könnte. Auch vom ökonomischen Aspekt her müsste man das Auto unterstützen, da sich die Preise nach unten anpassen würden, wenn viele Leute Erdgasautos kaufen würden. Wenn viele Leute überzeugte Erdgasautofahrer werden würden, hätte das Erdgasauto auch einen anderen Stand. Heute sagt man vielleicht, dass das jetzt schon noch ein bisschen visionär ist und man zuerst einmal abwarten will. Fahren jedoch viele Leute ein solches Auto würde sich auch die soziale Dimension ändern.

Dienstag, 26. Februar 2008

Nachhaltige Entwicklung in den Medien

Ich habe den W&O vom 26. Februar durchgeblättert und bin auf den Artikel „Die Zukunft gehört der Sonne“ gestossen.
Wie aus dem Titel zu schliessen ist geht es um verschiedene Energiequellen, wie zum Beispiel auch die Sonnenenergie. Aber der Artikel hat noch einen zweiten Schwerpunkt auf der Isolation von Wohnbauten. Nach diesem Artikel, stammen 43 Prozent der CO2-Emission in der Schweiz von Wohngebäuden. Mit besserer Isolation müsse weniger geheizt werden -> weniger CO2-Ausstoss -> niedrigere Heizkosten.
Der zweite Schwerpunkt des Artikels wurde auf die kommunale Energiepolitik gelegt. Dabei ging es um die verschiedenen Arten, wie Energie gewonnen werden kann und welche Projekte realisierbar wären. Es kam der Vorschlag, dass die Landwirte zu Energiewirten werden indem sie auf ihren Ställen Sonnenkollektoren anbringen und zum anderen auch Biogasanlagen haben. Dabei war eine Aussage zentral: „Die Zukunft gehört der Sonnenenergie.“

Schön und gut, aber etwas Neues ist es ja nicht gerade und es ist erschreckend zu sehen, dass immer noch nicht viel unternommen wurde. Hier besteht eine sehr grosse Wechselwirkung zwischen Ökologie, Ökonomie und Sozialem. Zum einen wäre der Umwelt wirklich sehr geholfen, denn der Anteil von 43 Prozent am gesamten CO2-Ausstoss ist besorgniserregend. Zum anderen stehen dem die Ökonomie und die Wirtschaft gegenüber. Wenn nun die Landwirte Energie produzieren können, was machen dann die verschiedenen Elektrizitätswerke? In meinem Quartier hat es genau so ein „Nullenergiehaus“. Sie ihren eigenen Strom und müssen praktisch nicht heizen, da das Haus bestens isoliert ist. Sie erzeugen sogar überschüssige Energie, die sie mit anderen Familienhäusern in der direkten Umgebung teilen und einen Teil können sie an das EW verkaufen. Doch wenn jetzt überall solche Häuser stehen, braucht es irgendwann kein EW mehr. Diese haben das Problem erkannt und haben eine Limite gesetzt. Sie wollen ja schliesslich „überleben“ auf dem Markt.

Montag, 25. Februar 2008

NE in den Medien

Wir besitzen keinen Fernseher und ich höre selten Radio, darum habe ich in der Zeitung nach Beiträgen gesucht, die mit nachhaltiger Entwicklung zu tun haben. Im Zug habe ich genug Zeit, das „20 Minuten“ zu lesen. Gleich auf der ersten Seite (25. Februar 2008) fand ich einen Ausschnitt zu Biosprit. Erstmals sei nämlich eine Passagiermaschine mit Biosprit geflogen. Der Biosprit bestand aus einer Mischung von Öl der Kokosnuss- und Babassupalme. Der Treibstoff verursache weniger klimaschädliches CO2.

Ich finde es gut, dass endlich neue Energien genutzt werden oder zumindest versucht wird, sie zu nutzen. Allerdings ist diese Treibstoffmischung etwas exotisch. Da es bei uns keine Palmen-Plantagen gibt, müssten wir das Öl von Mexiko oder Brasilien holen. Dort könnten wiederum ungenügende Arbeitsbedingungen herrschen (vgl. „Bananen-Problematik“).

Den Ansatz an sich finde ich aber gut. Der geringere CO2-Ausstoss würde der aktuellen Umweltsituation gut tun. Damit das Gleichgewicht zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozialem aber erhalten bleibt/ins Gleichgewicht kommt, darf nicht nur auf das Biosprit aus Palmenöl (in diesem Fall) gesetzt werden. Ich glaube, dass verschiedene Arten der Energiegewinnung gebraucht werden, um keine Dimension zu vernachlässigen.

Freitag, 22. Februar 2008

Nachhaltige Zukunft im eigenen Umfeld

Im alltäglichen Leben findet man überall Möglichkeiten, die Zukunft nachhaltig zu schützen. Das beginnt schon im eigenen Haushalt. Wir schauen zuhause darauf, dass wir den Wasserhahn zudrehen und nicht einfach weiterlaufen lassen, wenn wir z.B. die Zähne putzen. Da habe ich in meinem Aufenthalt in Irland ganz anderes erlebt. Dort müssen die Menschen keine Wasserrechnung bezahlen. Dementsprechend lief das Wasser in der Dusche manchmal eine halbe Stunde.

Wir haben auch begonnen, den Abfall zu trennen und nicht einfach alles in den Mülleimer zu werfen. So kann der Abfall umweltgerecht verarbeitet werden, was ein erheblicher Pluspunkt ist. So geraten keine Gifte oder andere Schadstoffe in die Luft.

Ein anderes Element ist auch ein elementarer Teil unseres Lebens. Die Entscheidung, ob wir mit dem Auto fahren oder die öffentlichen Verkehrsmittel verwenden. Ich pendle zwischen Grabs und Rorschach und benutze immer die ÖV. Für mich hat das mehrere Vorteile. Zum einen schade ich der Umwelt nicht so sehr, als wenn ich jeden Tag mit dem Auto hin und her fahren würde und zum anderen habe ich so diese Zeit für verschiedene Dinge zur Verfügung, da ich mich nicht auf die Strasse konzentrieren muss. Auch bei kurzen Strecken benutze ich das Postauto oder nehme mein Fahrrad. Wenn ich aber unter Zeitdruck stehe oder auch einmal etwas bequem bin, nehme ich das Auto meiner Eltern.

Und genau das ist ein Defizit in unserer Zeit. Wir hätten so viele Möglichkeiten unsere Zukunft nachhaltig zu schützen und die Lebensqualität zu verbessern. Wir sind bequem geworden. Viele wären völlig überfordert oder gar aufgeschmissen, würde man ihnen nur das Auto wegnehmen, Obwohl die Infrastruktur der ÖV an vielen Orten schon sehr gut ausgebaut ist. Dabei wäre es in meinen Augen gar nicht so ein grosses Problem. Klar verlängert sich so der Arbeitsweg, aber im Zug hat man, wie oben erwähnt, die Möglichkeit die Zeit des Arbeitsweges zu nutzen. Man kann sich auf ein Gespräch vorbereiten oder anderweitig schon der Arbeit nachgehen. Denn meistens sind die Menschen, welche einen weiten Weg haben, Geschäftsleute.

So über all diese Möglichkeiten nachzudenken hat mir etwas die Augen geöffnet, wie ich als Einzelperson etwas für die nachhaltige Entwicklung machen kann. Oftmals denkt man nämlich, dass man als Einzelner nichts ausrichten kann. Aber das ist in diesem Fall genau der falsche Gedanke. Denn nur wenn jeder Einzelne sich an der Nase nimmt und etwas tut, kann wirklich eine nachhaltige Entwicklung stattfinden.

Donnerstag, 21. Februar 2008

Mein Umfeld und Nachhaltige Entwicklung

In meiner Familie wird sehr auf die Umwelt geachtet. Wo möglich verwenden wir Energiesparlampen. Seit einigen Jahren haben wir eine Pellets-Heizung, was CO2-neutral ist, weil bei der Verbrennung gleich viel CO2 entsteht, wie wieder abgebaut werden kann. Wir essen wenig Fleisch, was auch gut zu sein scheint. Ausserdem besitzen wir einen ziemlich grossen Garten, indem mein Vater Gemüse anpflanzt. Von diesem Gemüse leben wir das ganze Jahr hindurch. Meine Mutter achtet darauf, wenig Esswahren mit viel Verpackung zu kaufen. Natürlich trennen wir den Abfall. Auch Wasser zu sparen versuchen wir, unter anderem mit „Wasser-Sparenden-Hähne“.

Drei Familienmitglieder benutzen oft, fast täglich die öffentlichen Verkehrsmittel. Das Zug Fahren hat seine Vor- und Nachteile. Ich habe mich daran gewöhnt, jeden Tag nach Rorschach zu fahren. Dennoch verstehe ich Autofahrer nur zu gut. Das Auto ermöglicht Unabhängigkeit. Ausserdem kostet auch ein GA/Zugticket sehr viel. Ich verstehe auch die SBB nicht ganz, die die Kosten für die Tickets erhöhen und dafür 1.-Klass-Wagen mit Wireless ausbauen. Meiner Meinung sind die Wirkungen von allen Strahlen (Wireless, Natel etc.) sowieso noch viel zu wenig erforscht. Falls die Strahlen wirklich schädlich sind und z.B. Bienensterben verursachen, sollten diese Strahlen bald möglichst gemieden werden.

Trotz den vielen Massnahmen zum Schutz der Umwelt haben wir zwei Autos, die wir doch recht häufig benutzen. Ich selber merke auch, dass ich oft, um in die nächste Stadt zu gelangen, das Auto benutze anstatt die öffentlichen Verkehrsmittel.

Es gibt noch viele Defizite, die wir überwinden müssten. Doch wenn alle Menschen sich Gedanken um die Umwelt machen würde und nur wenige kleine Dinge veränderten, würde sich schon vieles verbessern. Sehr eindrücklich und auch erschreckend fand ich den Film „An Inconvenient Truth“ mit Al Gore. Ich empfehle ihn allen weiter. Er zeigt auch kleine Verbesserungsvorschläge, die jeder und jede umsetzen könnte.

Mittwoch, 20. Februar 2008

Nachhaltige Entwicklung - mein Umfeld

In meiner Familie wird sehr darauf geachtet, dass der Abfall getrennt wird. Ich denke, dass das ein kleiner aber guter Beitrag zur Schonung der Umwelt ist. Bevor bei uns die Abfallgebühren eingeführt wurden, achteten wir noch nicht so strikt darauf. Ich finde es jedoch sehr gut, weil man so auch sparen kann. Schade ist, dass man sich das erst überlegt, wenn es um das Geld geht. Da müssten wir noch mehr machen.

Ein weiterer positiver Aspekt betrifft die Bananen. Wir kaufen immer Max Havelar, nie Ciquita Bananen. Damit wollen wir die miserablen Bedingungen, unter denen die Menschen dort arbeiten müssen, nicht unterstützen.

Immer wenn wir in die Ferien gereist sind, haben wir die öffentlichen Verkehrsmittel wie Zug und Bus benutzt. Auch im Alltag versuchen wir so viel wie möglich den Bus zu benutzen. Da mein Vater und Bruder jedoch Schicht arbeiten (nie zusammen anfangen müssen), brauchen sie beide ein Auto. Wir wohnen in einem kleinen Dorf (nicht im Thal unten), wo der Bus nur alle 2 Stunden und von 6.10 bis um 19.40 Uhr fährt. Deshalb sind wir auf ein Auto angewiesen. Für die kurze Strecke von Malans nach Trübbach benutze ich deshalb auch mein "Töffli" unter der Woche. Im Sommer nehme ich gelegentlich auch das Fahrrad. Wir könnten vielleicht trotzdem noch häufiger die ÖV's benutzen. Bequemlichkeit, Unabhängigkeit und das Einsparen von Zeit sind wesentliche Punkte, die uns/mich zum Gebrauch des Autos führen.

Ein Defizit ist sicherlich der Gebrauch des Stroms. Wir verwenden noch keine Sparglühbirnen, die weniger Strom brauchen. Ich habe jedoch gehört, dass Sparlampen zum Sondermüll gehören, nicht wie die normalen Glühbirnen. Also ein Dafür und Dagegen.

In mir selbst löst es teilweise ein Unverständnis aus. Dass wir früher denn Müll kaum getrennt haben, kann ich eigenltich nicht verstehen. Irgendwie muss man zu allem gezwungen werden, damit man etwas änderst. Das finde ich sehr bedenklich.


Nachhaltige Entwicklung in meinem alltäglichen Umfeld

In meiner Familie wird viel der Bus benutzt, da wir nur ein Auto haben. Meine Mutter geht mit dem Auto arbeiten und manchmal nimmt es auch mein Vater. Meine Brüder und ich gehen mit dem Bus und Zug in die Schule und zum Arbeitsplatz. Natürlich ist es so schon fast erzwungen, dass man mit dem Bus geht, denn ich denke, dass wenn wir mehrere Autos hätten, dann gingen wir nicht mehr so viel mit dem Bus. Zeiteinsparung ist schon ein wichtiges Kriterium, auf das in der heutigen Welt sehr geachtet wird. So ist man nämlich mit dem Auto viel schneller irgendwo, als mit dem Bus. Ich sehe es auch jeden Tag an meinem Weg zur Schule. Ohne Auto brauche ich pro Weg fast zwei Stunden. Mit dem Auto bin ich schon in 40 Minuten dort. Ein Defizit, das mich jeden Tag wieder aufs Neue stört sind die Zugverbindungen. Wir haben nur jede Stunde einen Zug und dann lohnt es sich natürlich schon sich zu überlegen, ob man nicht besser mit dem Auto zur Schule fährt. Andere fahren mit dem Auto zur Schule, obwohl sie auch schnell mit dem Velo oder Zug dort wären.
Mein Freund macht auch das meiste mit dem Auto. Er fährt nur etwa fünf Mal im Jahr mit dem Bus, weil er ein eigenes Auto hat. Man gewöhnt sich irgendwann an den Luxus, den man hat und dann will man ihn auch nicht mehr aufgeben.
Mein Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung ist, dass ich dem WWF jedes Jahr einen Mitgliederbeitrag zahle und beim Fastenopfer Geld spende.
Schön finde ich, dass die Eltern meines Freundes eine Patenschaft übernommen haben und so einem Kind ermöglichen in die Schule gehen zu können. Ich denke, dass es ein schönes Gefühl ist einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung beizutragen, dass es aber vieles gibt, das verbessert werden könnte. Es ist eigentlich schon traurig, dass wir uns nicht mehr um andere Menschen und die Umwelt kümmern, obwohl wir die Mittel dazu hätten.

Montag, 18. Februar 2008

So, ha denkt müess ono min blabla-Kommentar derzue abgeh
Danke für d'Iladig :-)

Sonntag, 17. Februar 2008

Danke för d'Iladeg

Hallo Johanna!

I fühl mi geehrt, dass du mi iglada häsch....