Im alltäglichen Leben findet man überall Möglichkeiten, die Zukunft nachhaltig zu schützen. Das beginnt schon im eigenen Haushalt. Wir schauen zuhause darauf, dass wir den Wasserhahn zudrehen und nicht einfach weiterlaufen lassen, wenn wir z.B. die Zähne putzen. Da habe ich in meinem Aufenthalt in Irland ganz anderes erlebt. Dort müssen die Menschen keine Wasserrechnung bezahlen. Dementsprechend lief das Wasser in der Dusche manchmal eine halbe Stunde.
Wir haben auch begonnen, den Abfall zu trennen und nicht einfach alles in den Mülleimer zu werfen. So kann der Abfall umweltgerecht verarbeitet werden, was ein erheblicher Pluspunkt ist. So geraten keine Gifte oder andere Schadstoffe in die Luft.
Ein anderes Element ist auch ein elementarer Teil unseres Lebens. Die Entscheidung, ob wir mit dem Auto fahren oder die öffentlichen Verkehrsmittel verwenden. Ich pendle zwischen Grabs und Rorschach und benutze immer die ÖV. Für mich hat das mehrere Vorteile. Zum einen schade ich der Umwelt nicht so sehr, als wenn ich jeden Tag mit dem Auto hin und her fahren würde und zum anderen habe ich so diese Zeit für verschiedene Dinge zur Verfügung, da ich mich nicht auf die Strasse konzentrieren muss. Auch bei kurzen Strecken benutze ich das Postauto oder nehme mein Fahrrad. Wenn ich aber unter Zeitdruck stehe oder auch einmal etwas bequem bin, nehme ich das Auto meiner Eltern.
Und genau das ist ein Defizit in unserer Zeit. Wir hätten so viele Möglichkeiten unsere Zukunft nachhaltig zu schützen und die Lebensqualität zu verbessern. Wir sind bequem geworden. Viele wären völlig überfordert oder gar aufgeschmissen, würde man ihnen nur das Auto wegnehmen, Obwohl die Infrastruktur der ÖV an vielen Orten schon sehr gut ausgebaut ist. Dabei wäre es in meinen Augen gar nicht so ein grosses Problem. Klar verlängert sich so der Arbeitsweg, aber im Zug hat man, wie oben erwähnt, die Möglichkeit die Zeit des Arbeitsweges zu nutzen. Man kann sich auf ein Gespräch vorbereiten oder anderweitig schon der Arbeit nachgehen. Denn meistens sind die Menschen, welche einen weiten Weg haben, Geschäftsleute.
So über all diese Möglichkeiten nachzudenken hat mir etwas die Augen geöffnet, wie ich als Einzelperson etwas für die nachhaltige Entwicklung machen kann. Oftmals denkt man nämlich, dass man als Einzelner nichts ausrichten kann. Aber das ist in diesem Fall genau der falsche Gedanke. Denn nur wenn jeder Einzelne sich an der Nase nimmt und etwas tut, kann wirklich eine nachhaltige Entwicklung stattfinden.